23:59 21 Februar 2020
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    Im Fall des jahrelangen Missbrauchs von Kindern in Lügde in Nordrhein-Westfalen hat das Landgericht Detmold 27 Opfer als Nebenkläger zugelassen. Sie werden in dem am 27. Juni beginnenden Prozess von 17 Rechtsanwälten vertreten, wie ein Gerichtssprecher sagte.

    Diese Zahl könne sich bis zum Start des Strafverfahrens noch ändern. Auf einem Campingplatz in Lügde an der Landesgrenze zu Niedersachsen sollen über viele Jahre hinweg mehr als 40 Jungen und Mädchen schwer sexuell missbraucht und dabei teilweise gefilmt worden sein. Drei Männer sind vor dem Landgericht angeklagt.

    >>>Mehr zum Thema: Erste Anklage im Fall Lügde umfasst 300 Missbrauchsfälle – Zeitung<<<

    Einem 56-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft vor, 23 Mädchen in 298 Fällen missbraucht zu haben. Der Mann soll sich wegen sexueller Gewalt gegen die Kinder und wegen des Besitzes kinderpornografischer Bilder und Videos verantworten. Einem 34 Jahre alten Beschuldigten werden in der Anklage 162 Missbrauchstaten vorgeworfen. Er soll acht Mädchen und neun Jungen teilweise schwer sexuell misshandelt haben. Ein dritter Angeklagter (49) soll an Webcam-Übertragungen teilgenommen und teils zum Missbrauch aufgefordert haben.

    >>>Mehr zum Thema: Missbrauchsfall Lügde: Dritte Anklage in 162 Fällen<<<

    ai/dpa

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    Tags:
    Kindermissbrauch, Missbrauch, Opfer, NRW, Deutschland