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05:55 22 September 2019
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    Der internationale Flughafen Kiew-Borispol (Archivbild)

    Donezk-Sprüche an Bord: Darum dürfen diese Iren nicht mehr in die Ukraine

    © Sputnik / Andrej Woloschin
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    Zwei Touristen aus Irland dürfen in den kommenden drei Jahren nicht mehr in die Ukraine einreisen, da sie bei der Landung ihres Flugzeuges in Kiew zur Unterstützung der selbsterklärten Volksrepublik Donezk aufgerufen haben sollen. Das geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Grenzschutzes hervor.

    Ihr Flug aus Dublin traf am Donnerstag am Flughafen Kiew-Boryspil ein. Während der Landung sollen die beiden „DNR, vorwärts!“ gerufen haben. Bei den Passagieren wurden angeblich eine russische Flagge sowie ein dreifarbiger Ansteckpin und mehrere St.-Georgs-Bänder entdeckt. Zudem habe einer von ihnen ein T-Shirt mit russischen Staatssymbolen getragen, hieß es.

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    Der ukrainische Grenzschutz gab Anfang Mai bekannt, das Einreiseverbot für ausländische Bürger künftig verhängen zu wollen, sollten diese St.-Georgs-Bänder bei sich haben.

    In der Ukraine sind die St.-Georgs-Bänder als ukrainefeindliches Symbol verboten. Die Regelung gilt seit 15. Juni 2017, als ein entsprechendes Gesetz in Kraft getreten war. Wer sich mit einem St.-Georgs-Band in der Öffentlichkeit zeigt, muss eine Geldstrafe in Höhe von 850 bis 2550 Griwna (umgerechnet 29 und 113 Euro) zahlen.

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    Im Wiederholungsfall drohen dann ein Bußgeld von bis zu 5100 Griwna (172 Euro) sowie bis zu 15 Tage Ordnungshaft.

    jeg

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    Tags:
    St.-Georgs-Bänder, Russland, Einreiseverbot, Touristen, Irland, Donezker Volksrepublik, Ukraine