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18:01 23 September 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Eurofighter Absturz, Russland bekommt Stimmrecht zurück, ISS-Raumfahrer gelandet

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    +++ Ursachensuche nach Absturz von zwei Eurofightern +++ Neue US-Sanktionen verhindern diplomatische Option +++ Russland bekommt Stimmrecht im Europarat zurück +++ ISS-Raumfahrer sicher auf der Erde gelandet +++ Milliardäre wollen mehr Steuern zahlen +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Ursachensuche nach Absturz von zwei Eurofightern

    Am Tag nach dem Absturz von zwei Eurofightern der Luftwaffe in Mecklenburg-Vorpommern mit einem getöteten Piloten geht die Ursachensuche weiter. Wie ein Luftwaffen-Sprecher am Morgen sagte, wurde auch in der Nacht die Suche nach Wrackteilen und die Sicherung der Absturzstellen fortgesetzt. Dabei kamen Nachtsichtgeräte und starke Scheinwerfer zum Einsatz. Insgesamt sei die Zahl der beteiligten Bundeswehrangehörigen auf mehr als 300 erhöht worden. An der Übung sei auch ein drittes Kampfflugzeug beteiligt gewesen, das aber nicht in die Kollision verwickelt war.

    Neue US-Sanktionen verhindern diplomatische Option

    Das iranische Außenministerium hat die jüngsten Sanktionen der USA gegen den obersten Führer des Landes, mehrere hochrangige Kommandeure der Revolutionsgarden sowie die geplanten Sanktionen gegen Außenminister Mohamed Dschawad Sarif scharf verurteilt. Die nutzlosen Sanktionen der USA gegen den iranischen Führer und unseren diplomatischen Kommandeur haben endgültig den Weg zu einer diplomatischen Option geschlossen, schrieb Außenamtssprecher Abbas Mussawi heute auf Twitter.

    Russland bekommt Stimmrecht im Europarat zurück

    Russland erhält nach fünfjähriger Unterbrechung sein Stimmrecht in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats zurück. Das Gremium verabschiedete in der Nacht nach kontroverser Debatte eine Resolution, die das ermöglicht. Der Text wurde mit 118 gegen 62 Stimmen angenommen. Zehn Abgeordnete enthielten sich. Vor allem ukrainische Parlamentarier protestierten gegen das Vorhaben.

    ISS-Raumfahrer sicher auf der Erde gelandet

    Drei Raumfahrer der Internationalen Raumstation ISS sind nach rund einem halben Jahr im Weltall sicher auf die Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit dem russischen Ex-Kommandanten Oleg Kononenko und der US-Amerikanerin Anne McClain sowie dem kanadischen Astronauten David Saint-Jacques setzte um 04.48 Uhr MESZ ohne Probleme in der kasachischen Steppe auf, wie in einer Live-Übertragung der US-Raumfahrtbehörde Nasa zu sehen war.

    Milliardäre wollen mehr Steuern zahlen

    Rund 20 US-Milliardäre verlangen höhere Vermögenssteuern. Die Einnahmen könnten für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft genutzt werden, heißt es in dem Aufruf. Die USA hätten eine moralische, ethische und wirtschaftliche Verantwortung, die Vermögen der Superreichen stärker zu besteuern. Die Unterzeichner, darunter der US-Börsenmilliadär Soros, Facebook-Mitbegründer Hughes und Erben von Walt Disney – verweisen unter anderem auf den Großinvestor Buffet. Dieser hatte erklärt, er werde niedriger besteuert als seine Sekretärin.

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