04:41 15 Juli 2020
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    Eine heftige Sommerhitze hat weite Teile Europas überrollt. Auch in Deutschland kämpfen die Menschen gegen die brutalen Temperaturen. In manchen Orten soll gar das Trinkwasser zur Neige gehen.

    In Ostwestfalen hat die Hitze so hart zugeschlagen, dass die örtlichen Wasserversorger mit Trinkwasser-Engpässen kämpfen.

    „Wegen der anhaltenden Trockenheit kommt es zu Wasserknappheit“, erklärte die Stadt Löhne (Kreis Minden-Lübbecke).

    Betroffen seien die Städte Löhne, Bad Oeynhausen sowie die Gemeinden Hüllhorst und Hille im Gebiet des Wasserbeschaffungsverbandes „Am Wiehen“.

    Insgesamt sind damit rund 120.000 Menschen betroffen.

    Die Bürger sind daher dringend aufgerufen worden, auf das Sprengen ihrer Gärten und das Befüllen von Pools mit Trinkwasser zu verzichten. Auch das Arbeiten mit Hochdruckreinigern müsse unterbunden werden, heißt es in dem Aufruf der Stadt.

    Nach Angaben des Leiters Wasserversorgung der Wirtschaftsbetriebe Löhne, Klaus Wilmsmeier, sollen Feuerwehrwagen durch die Ortsteile fahren und mit Lautsprecher-Durchsagen die Bürger nachdrücklich darauf hinweisen, das Sprengen der Gärten zu unterlassen.

    Auch die Stadt Rahden bittet dringend darum, auf Autowaschen, Gartenbewässerung und Poolbefüllung gänzlich zu verzichten. Gerade in diesen Tagen handele es sich bei Trinkwasser um ein Lebensmittel und es sollte keineswegs für anderweitige Zwecke verwendet werden.

    ng/

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    Tags:
    Hitzewellen, Hitze, Wasser, Trinkwasser