06:11 15 November 2019
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    Maria Sacharowa (Archiv)

    Mascha und der „Bär“: Russlands Außenamtssprecherin heitert Nutzer mit Urlaubsfoto auf

    © Sputnik / Alexey Malhawko
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    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat in sozialen Netzwerken ein Urlaubsbild veröffentlicht und damit unter Internetnutzern heftige Reaktionen ausgelöst.

    Ob in Russland Bären durch die Straßen bummeln? Sacharowa sprach diese häufig mit Russland assoziierten Raubtiere in ihren jüngsten Einträgen in den sozialen Medien an.

    In den Armen eines „Bären“

    Auf der für viel Heiterkeit sorgenden Aufnahme ist die Außenamtssprecherin in den Armen eines als Braunbär verkleideten Menschen zu sehen.

    „Bestreitet nicht, dass bei uns in Russland keine Bären durch die Straßen bummeln. Doch, und wie. Zu einigen kommen sie sogar zu Besuch“, scherzte Sacharowa.

    Auf diesem und früheren Urlaubsbildern stellt sie ihre dunkle Sonnenbräune zur Schau. Eigenen Angaben zufolge verbrachte die Diplomatin ihren Urlaub in Sotschi.

    „Kurzum, der Urlaub ging ausgezeichnet zu Ende“.

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    „Mascha und der Bär“: Reaktionen der User

    Internet-User kommentierten aktiv das auf Instagram und Facebook veröffentlichte Foto. „Ein üblicher Morgen bei Maria Sacharowa“, meinte die Fernsehmoderatorin und ehemalige Präsidentschaftskandidatin Xenia Sobtschak auf ihrem Telegramm-Kanal.

    Viele Kommentatoren erinnerten sich an das russische Volksmärchen „Mascha und der Bär“ sowie an die gleichnamige moderne russische Computeranimationsserie. Beide erzählen über Abenteuer des Mädchens Mascha (Kurzform von Maria).

    Lustig fanden viele Benutzer allerdings, dass der „Bär“ Lederschuhe trägt. Der User „rover018“ war offenbar enttäuscht, dass das Foto keinen echten Bären zeigt.

    Russischer Zeichentrickfilm im Guinness-Buch der Rekorde

    Die Zeichentrickserie „Mascha und der Bär“ läuft seit dem Jahr 2009. Mittlerweile ist sie in 36 Sprachen übersetzt und in mehr als 100 Ländern der Welt gezeigt worden.

    Die Serie „Mascha plus Kascha“ (dt. ‚Mascha und der Brei‘) aus dem Zeichentrickfilm schaffte es laut früheren Berichten in das Guinness-Buch der Rekorde – als eines der am meistgesehen YouTube-Videos.

    Animation für Kinder als „Kreml-Propaganda“?

    Im November hatte die britische Zeitung „The Times“ einen Artikel veröffentlicht, in dem westliche Kritiker zum Thema der „Kreml-Propaganda“ räsonieren, die angeblich in dem russischen Zeichentrickfilm präsent sein soll.

    Damals bemerkte Sacharowa, wenn Mascha aus dem russischen Zeichentrickfilm das moderne Russland symbolisieren soll, müsse man sich auch darüber Gedanken machen, was Tom aus dem US-amerikanischen Zeichentrickfilm „Tom and Jerry“ versinnbildliche.

    mo/ae

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    Maria Sacharowa, Sotschi, Russland