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12:27 16 Oktober 2019
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    Heftige Überschwemmungen in Sibirien: Zahl der Todesopfer und Vermissten steigt weiter

    © Sputnik / Kirill Schipitsin
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    Die Zahl der Toten bei den Überschwemmungen im südsibirischen Gebiet Irkutsk ist laut aktuellen Angaben der regionalen Notdienste auf 14 gestiegen.

    Zuvor wurden zwölf Todesopfer und neun Vermisste gemeldet. Laut den jüngsten Angaben wurden insgesamt 181 Menschen, darunter auch 38 Kinder, in Krankenhäuser gebracht. Medizinische Hilfe bekamen knapp 1300 Betroffene. Derzeit ist das Schicksal von 13 Menschen, darunter auch von einem Kind, nicht bekannt. Aus gefährlichen Zonen wurden etwa 2600 Menschen, darunter knapp 600 Kinder, evakuiert.

    Durch den Regen trat in mehreren Flüssen das Wasser über die Ufer. Dutzende Ortschaften waren davon betroffen.

    ​Am Samstag landete dort der russische Präsident, Wladimir Putin, und kündigte rasche Hilfe an. Der Kremlchef besuchte die Region auf dem Rückweg vom G20-Gipfel in Japan.

    Derzeit verringert sich der Wasserstand in den Flüssen. Spezialisten wurden ins Gebiet Irkutsk geschickt, um die betroffenen Territorien zu desinfizieren sowie die biologische Lage sowie die Lage der Natur in der Region zu analysieren:

    ​Aus der Region Nowossibirsk werden den Einwohnern der Irkutsker Region nun Tankwagen mit Trinkwasser gebracht:

     

    ak/ae/sna

     

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    Tags:
    Tote, Irkutsk, Überschwemmung, Sibirien, Russland