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11:38 15 Oktober 2019
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    „Sea-Watch”-Flüchtlinge am 29. Juni 2019

    Deutschland nimmt ein Drittel der „Sea-Watch”-Flüchtlinge auf

    © REUTERS / GUGLIELMO MANGIAPANE
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    Deutschland wird einem Medienbericht zufolge rund ein Drittel der „Sea-Watch”-Flüchtlinge aufnehmen. Daneben haben auch einige andere EU-Länder Bereitschaft signalisiert, ihren Teil zu leisten. Dies teilte der „Spiegel” am Dienstag mit.

    Deutschland, Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg haben sich nach Spiegel-Informationen darauf geeinigt, die von der privaten Organisation „Sea Watch” im Mittelmeer geretteten 40 Flüchtlinge aufzunehmen.

    Berlin will demnach mit mehr als einem Dutzend Menschen rund ein Drittel der Flüchtlinge aufnehmen.

    Laut dem „Spiegel” könnte es noch am Dienstag eine endgültige Entscheidung geben.

    Deutschland sehr früh signalisiert

    Deutschland hatte sehr früh signalisiert, dass man zur Aufnahme eines Teils der Flüchtlingsgruppe bereit sei, hieß es. Voraussetzung des von Horst Seehofer geführten Innenressorts war es jedoch stets, dass es eine sogenannte europäische Lösung gibt, so der „Spiegel”.

    Damit sei die Verteilung der Menschen auf mehrere EU-Staaten gemeint.

    Gerettete Flüchtlinge und festgenommene „Sea-Watch“-Kapitänin

    Die 40 Flüchtlinge, die Mitte Juni aus einem Schlauchboot vor der Küste Libyens gerettet worden waren, durften inzwischen von Bord gehen und wurden in ein Auffanglager auf der italienischen Insel Lampedusa gebracht.

    Der Streit über die Aufnahme der aus Seenot geretteten Flüchtlinge der „Sea-Watch 3” entwickelt sich immer mehr zu einer direkten Auseinandersetzung zwischen Rackete und dem rechtspopulistischen Innenminister Matteo Salvini.

    Carola Rackete, die deutsche Kapitänin des Flüchtlings-Rettungsschiffs „Sea-Watch 3”, ist nach dem Anlegen im Hafen der italienischen Insel Lampedusa festgenommen worden.

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte Italien am Sonntag wegen der Festnahme der Kapitänin des Rettungsschiffes „Sea-Watch 3“, Carola Rackete, verurteilt und Maßnahmen der Regierung in Rom gegen Seenotretter in Frage gestellt.

    ai/gs

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    Tags:
    Flüchtlinge, Sea-Watch.org, Deutschland