18:41 29 Januar 2020
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    Forscher von der University of California, Santa Barbara, USA, haben den Mechanismus der Entstehung von „Salzregen“ im Toten Meer aufgeklärt, wenn Salzflocken aus der warmen Wasseroberschicht in die Tiefe herabsinken. Bislang war unklar, wie dies passiert und ob es auch in anderen hypersalzhaltigen Seen erfolgen könne. Dies meldet „Science Alert“.

    Laut Schlussfolgerungen der Forscher erwärmt sich die Meeresoberschicht durch Sonnenstrahlen stärker als das Wasser unter dieser Schicht. Das Wasser beginnt, an der Oberfläche zu verdunsten, was den Salzgehalt der Wasserschicht erhöht und die Bildung von mikroskopischen Salzkristallen fördert. Dabei vermischen sich geringe Mengen des warmen Wassers mit den kalten Schichten, infolgedessen die Salzflocken wachsen und auf den Meeresboden sinken. Dort erfolgt die Anhäufung von großen Halit-Strukturen.

    Ein derartiger Mechanismus kann die Entstehung von bis zu einem Kilometer dicken Salzablagerungen in der Erdkruste erklären.

    Das Tote Meer ist ein hypersalzhaltiger See, in dem das Wasser um das Zehnfache salziger als gewöhnliches Meereswasser ist. Dies ist durch einen intensiven Abbau von Mineralen, aber ebenso durch die Nutzung des größten Teils der Zuflüsse dieses Sees bedingt. Nach Schätzungen senkt sich sein Wasserspiegel im Durchschnitt um einen Meter pro Jahr ab.

    ek

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    Tags:
    US-Fachblatt "Science Alert", University of California, Santa Barbara, USA, Totes Meer