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    Syrische Stadt Rakka

    Ehemalige IS-Hochburg Rakka: Massengrab mit fast 200 Toten entdeckt

    © AP Photo / Asmaa Waguih
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    Rakka war einst eine IS*-Hochburg und selbsterklärte „Hauptstadt“ der Terrororganisation. Nach heftigen Kämpfen gegen US-gestützte Verbände bei massiven US-Luftangriffen konnte die Terrormiliz im Oktober 2017 aus der Stadt vertrieben werden. Immer noch werden aber Massengräber aus der IS-Zeit gefunden.

    Wie ein Sprecher aus der Stadtverwaltung von Al-Rakka am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, ist in der Nähe der früheren Al-Rakka in Syrien ein neues Massengrab mit fast 200 Toten entdeckt worden.

    Dutzende der Leichen hätten orangefarbene Anzüge wie von Gefangenen getragen, so der Sprecher. Man gehe davon aus, dass die Männer von den Islamisten hingerichtet worden seien. In dem Grab seien auch die Leichen von Frauen gefunden worden, die zu Tode gesteinigt worden seien.

    Laut dem Behördensprecher sind in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Massengräber mit insgesamt fast 3500 Leichen entdeckt worden. Die Gräber liegen rund fünf Kilometer südwestlich von Al-Rakka. Die Stadt im Nordosten Syriens wurde bereits im Oktober 2017 von einer von Kurden geführten Militärkoalition zurückerobert.

    *IS – Terrororganisation, in Russland verboten

    ng/

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    Tags:
    Massengrab, Syrien, Rakka