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13:23 23 September 2019
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    Ein Hund in der überschwemmten Gegend um Tulun (Archiv)

    Auch an die Vierbeiner wird gedacht: Tierrettung in überschwemmtem Gebiet Irkutsk – Video

    © Sputnik / Kiril Schipicin
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    Die Mitarbeiter eines Tierheims in der russischen Großstadt Irkutsk in Sibirien organisierten die Tierrettung in der nahgelegenen überschwemmten Stadt Tulun. Die Aktivisten haben diese Aktion gefilmt und das entsprechende Video via Instagram veröffentlicht.

    Die Aufnahme zeigt, wie die Freiwilligen des Tierheims „K-9“ mit einem Amphibienfahrzeug vom Typ „BRMD“ die überschwemmte Umgebung der Stadt Tulun erkunden und dabei Hunde in Sicherheit bringen, die sich zum Beispiel auf Dächer oder auf von den Fluten zusammengeschobene Häuserreste retten konnten.

    „In der Überschwemmungszone gibt es Straßentiere sowie Haushunde, die angekettet waren (als sich das Unglück ereignete – Anm. d. Red.). Die Naturkatastrophe kam so schnell, dass viele Menschen die Tiere einfach nicht freisetzen konnten“, heißt es in dem Instagram-Post des Tierheims.

    Die Aktivisten konnten nach eigener Aussage in einigen Tagen bereits sehr viele Tiere retten. Manche Vierbeiner konnten ihren Besitzern übergeben werden, andere wurden in Tierheimen untergebracht.

    Tagelanger Regen hat im südsibirischen Gebiet Irkutsk für schwere Überschwemmungen Ende vergangener Woche gesorgt. Dutzende Ortschaften wurden von der Naturkatastrophe betroffen. Zahlreiche Menschen kamen dabei um, etliche Häuser wurden zerstört, der Notstand wurde ausgerufen.

    Die Behörden haben etwa 2600 Menschen, darunter knapp 600 Kinder, evakuiert. Letzten Angaben der regionalen Notdienste zufolge ist die Zahl der Toten auf 20 gestiegen, zirka 100 Betroffene werden in Krankenhäusern behandelt.

    Der russische Präsident Wladimir Putin besuchte die Region auf dem Rückweg vom G20-Gipfel in Japan und kündigte schnelle Hilfe an.

    am/mt

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    Tags:
    Naturkatastrophe, Überschwemmung, Irkutsk, Sibirien