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    Indonesische Küste (Archivbild)

    Aufatmen nach Erdbeben in Indonesien – Tsunami-Warnung aufgehoben

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    Ein starkes Erdbeben unter dem Meeresboden hat am Sonntag in Indonesien eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Mehrere Stunden mussten die Menschen in Küstengebieten zittern. Nach wenigen Stunden wurde die Tsunami-Warnung wieder aufgehoben. Schäden wurden von den Küsten zunächst nicht gemeldet.

    Das Beben der Stärke 7,0 ereignete sich um 17.08 Uhr MESZ. Das Epizentrum lag nach Angaben des Geophysischen Instituts (BMKG) in Jakarta 133 Kilometer südwestlich der Stadt Ternate. Das Hypozentrum des Bebens befand sich demnach in etwa 36 Kilometern Tiefe.

    ​Indonesien liegt am hufeisenförmigen sogenannten Feuerring, der sich um den Pazifischen Ozean zieht. Dort gibt es unzählige Vulkane und jedes Jahr tausende, meist kleinere Erdbeben. Ausgelöst werden sie von der Bewegung der Erdplatten, die dort aufeinanderstoßen.

    Am 26. Dezember 2004 hatte ein Beben der Stärke 9,1 vor Sumatra einen gewaltigen Tsunami ausgelöst, der rund um den Indischen Ozean etwa 230 000 Menschen tötete.

    ai/dpa

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    Indonesien, Erdbeben, Seebeben