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07:11 12 November 2019
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    Polizei (Symbolbild)

    Mülheim: Frau vergewaltigt – Ermittlungen gehen weiter

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    In Mülheim ist am Freitag eine Frau vergewaltigt worden. Die Polizei verdächtigt eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen. Diese wurden befragt und gehen am Montag offenbar ganz normal zur Schule.

    Am Freitagabend (gegen 22.15 Uhr) waren laut Polizeiangaben Anwohner in Mülheim aufmerksam geworden, weil ihr Hund bellte und sich nicht beruhigen ließ. Im Grünbereich hinter ihrem Garten bemerkten sie eine verletzte junge Frau und zwei männliche Personen. Die beiden Verdächtigen seien über einen parallel verlaufenden Radweg geflohen, die Frau blieb zurück. Die Anwohner riefen die Polizei und kümmerten sich um das Opfer.

    Sofort nach Eingang des Notrufes wurden mehrere Streifenwagen eingesetzt, darunter waren Beamte in Zivil und polizeiliche Hundeführer. An der Heißener Straße 86 entdeckten uniformierte Beamte der Mülheimer Inspektion eine Gruppe Jugendlicher und Kinder. Nachdem sie die Gruppe gestellt hatten, verdichtete sich der Verdacht. Die drei männlichen 14-jährigen Jugendlichen und die zwei 12-jährigen Kinder sind laut der Polizei bulgarischer Nationalität und in Mülheim a. d. Ruhr gemeldet. Nun wird gegen die fünf dringend tatverdächtigen Personen ermittelt.

    Am Samstag wurden die Jugendlichen offiziell befragt und dann an ihre Eltern übergeben.

    „Es gibt keine Begleitung für die drei 14-Jährigen“, sagte ein Polizeisprecher.

    Für sie gelte weiter die Schulpflicht. Bei den Familien der beiden zwölfjährigen Verdächtigen werde sich am Montagvormittag das Jugendamt einschalten und Hilfe anbieten, zitiert dpa einen Stadtsprecher. Die Kinder dürften dann aber längst in der Schule sein, sagte er.

    Nun berichtigte dpa die Meldung. Die Agentur meldet unter Berufung auf eine offizielle Mitteilung, dass die Stadt den Eltern der Jüngeren geraten hätte, die Kinder für den Rest der Woche bis zu den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen nicht zur Schule zu schicken. 

    Die Empfehlung, die Kinder zu Hause zu lassen, sei für die Eltern der Zwölfjährigen ausgesprochen worden, so ein Stadtsprecher. Angesichts der Umstände sei es besser, wenn sie zu Hause blieben, um mögliche Konflikte in der Klasse und der Schule zu vermeiden.

    ak/ae/dpa

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    Tags:
    Vergewaltigung, Deutschland