14:17 01 Dezember 2020
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    Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, will vor ihrer nächsten Anhörung bei der Staatsanwaltschaft nicht nach Deutschland zurückkehren.

    Ob Rackete bis zur geplanten Vernehmung am 18. Juli in Italien bleibt, wollte der Sprecher der Hilfsorganisation, Ruben Neugebauer, jedoch nicht sagen. 

    Darüber hinaus äußerte er: „Sie ist frei und kann hingehen, wo sie möchte“, sagte Neugebauer.

    Rackete hält sich derzeit an einem geheimen Ort auf.

    Die Anhörung, bei der es um den Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Migration geht, war eigentlich für diesen Dienstag geplant. In einem parallelen Verfahren ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Kapitänin wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gegen ein Kriegsschiff.

    Vor einer Woche hatte das von der deutschen Kapitänin Carola Rackete geführte Rettungsschiff „Sea Watch 3” mit Dutzenden Migranten an Bord die Landung im italienischen Lampedusa gegen den Widerstand der Sicherheitskräfte erzwungen. Die Behörden stellten Rackete unter Hausarrest, den ein Gericht nach vier Tagen jedoch aufhob. Das Schiff wurde beschlagnahmt.

    ak/ae/dpa

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