16:38 18 Januar 2020
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    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“* hat einen Angriff auf das Zella-Ölfeld im Südwesten Libyens verübt. Das berichtet am Dienstag die Zeitung Al-Wasat unter Berufung auf örtliche Quellen.

    Das betroffene Ölfeld befindet sich demnach im Besitz der libyschen Zueitina Oil Company.

    Das Zella-Ölfeld liegt 20 Kilometer nordwestlich der gleichnamigen Stadt. Nach Angriffen terroristischer Organisationen auf libysche Ölfelder wurde es in der letzten Zeit nicht mehr benutzt. Die Mitarbeiter arbeiten in Schichten, um das Gelände vor Vandalen und Dieben zu schützen.

    Der Oberbefehlshaber der Libyschen Nationalarmee, Khalifa Haftar, hatte am 4. April seinen Kräften befohlen, eine Offensive gegen die Hauptstadt zu starten, um sie „von den Terroristen zu befreien“. Die gegenüber der Regierung in Tripolis loyal eingestellten bewaffneten Einheiten kündigten den Beginn der Gegenoperation „Vulkan des Zorns“ an. Zurzeit werden im Gebiet der libyschen Hauptstadt weiter Stellungskämpfe geführt. Nach WHO-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 450 Menschen gestorben und mehr als 2100 verletzt worden.

    *Terrororganisation, in Russland verboten

    jeg/gs

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    Tags:
    Angriff, Ölfelder, Terroristen, Islamischer Staat, Libyen