11:48 25 Februar 2020
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    Die britische Datenschutzbehörde hat gegen die Hotelkette Marriott International eine Geldstrafe von insgesamt 99,2 Millionen Pfund (umgerechnet 110 Millionen Euro) verhängt. Der Grund soll laut der „Guardian” massenhafter Datendiebstahl bei Gästen gewesen sein.

    Das Unternehmen soll im November 2018 zugegeben haben, dass ungefähr 30 Millionen persönliche Daten bis hin zu Kreditkarten- und Passnummern von Kunden der Marriott-Tochter Starwood in den vergangenen Jahren ausgespäht worden seien. Touristen aus rund 30 Ländern sollen davon betroffen sein.

    Wie lange dies passiert ist, soll noch ermittelt werden. Die Datenschützer gehen davon aus, dass es bereits 2014 zu den ersten Hacker-Angriffen gekommen war. Die Hotelgruppe übernahm Starwood im Jahr 2016. Bis jetzt blieb das Daten-Problem bei ihr weitgehend unbekannt.

    Marriott besteht auf Unschuld und will über seine Anwälte Berufung gegen die Amtsentscheidung einlegen.

    „Wir sind enttäuscht von dieser Absichtserklärung der Datenschutzbehörde. Die werden wir anfechten”, sagte Marriott-Chef Arne Sorenson.

    Man bedauere zutiefst, dass es dazu gekommen sei. Der Schutz und die Sicherheit von Gästeinformationen seien die Dinge, die bei Marriott sehr ernst genommen würden, betonte er.

    jeg/gs

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    Tags:
    Geldstrafe, Diebstahl, Daten, Hotel, Großbritannien