13:19 18 Februar 2020
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    In einer Wohnung in Essen ist das Veterinäramt auf über 500 Mäuse gestoßen. Der Halter hat die Tiere nicht nach Geschlecht getrennt gehalten, weshalb die Zucht außer Kontrolle geraten war, teilte eine Sprecherin der Stadt Essen mit.

    Die Stadt vermutet, dass sich die Mäuse über einige Jahren vermehrt hatten. In der vergangenen Woche habe das Veterinäramt einen Hinweis erhalten, dass in der Wohnung eine große Zahl an Mäusen nicht tierschutzgerecht gehalten werde. Zuvor hatte der WDR berichtet.

    Mäuseliebhaber aus Essen

    Anfang dieser Woche begutachtete eine Amtstierärztin die Lage. Der Mäuseliebhaber, wie ihn die Stadt bezeichnete, sah ein, dass die Tiere nicht artgerecht gehalten würden und stimmte zu, sie ins Tierheim zu geben. Immerhin: Laut der Tierärztin fühlten sich die Tiere offensichtlich wohl in der Wohnung. Andernfalls hätten sie sich nicht vermehrt.

    Im Essener Tierheim reichte allerdings der Platz für alle Tiere nicht, so dass die Mäuse nach und nach dort hin transportiert werden müssen. 100 seien bereits angekommen. Wichtig war, zuerst die kranken und trächtigen Tiere zu behandeln. Das Heim versucht nun, die Mäuse weiterzuvermitteln.

    ai/dpa

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    Tags:
    Mäuse, Essen, Deutschland