16:41 17 Februar 2020
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    Anwohner einer Züricher Gemeinde haben vor dem Baurekursgericht des Kantons geklagt, dass ein Hahn in ihrer Nachbarschaft zu häufig und zu laut kräht. Über den Fall berichtet die „Neue Zürcher Zeitung”.

    Es wurde demnach vorgebracht, der Hahn habe an manchen Tagen 14,5 Mal pro Stunde gekräht - etwa alle fünf bis zehn Minuten. Dies suchten die Nachbarn auch mit Videos zu belegen.

    Ein Kläger gab an, er habe mit einer App in rund 15 Metern Entfernung einen Lärmwert von 84 Dezibel gemessen.

    Das Gericht einigte sich auf einen Stundenplan für den Ruhestörer, wonach er werktags ab acht Uhr und sonntags ab neun Uhr jeweils bis 22 Uhr im Freien herumkrähen darf. In den übrigen Stunden soll er in einem abgedunkelten Stall gehalten werden. Außerdem muss sein Häuschen genügend schallisoliert sein.

    Der Gang vor Gericht soll 5200 Franken gekostet haben.

    jeg/gs

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    Tags:
    Urteil, Gericht, Hahn, Zürich, Schweiz