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12:51 18 Juli 2019
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    21 Jahre Haft wegen Zuganschlag: IS-Terroristen bekommen längere Freiheitsstrafen

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    Das Moskauer Kreisgericht hat die Mitglieder der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS)*, die im Sommer 2017 einen Zugunfall organisiert hatten, schuldig gesprochen.

    Wie ein Sputnik-Korrespondent aus dem Gerichtssaal berichtet, sind sieben Terroristen zu 15 bis 21 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.

    Die Täter hatten sich im Mai 2017 zu einer Terrorgruppe vereint und einen Anschlag auf den Schnellzug „Sapsan“ vorbereitet, der zwischen Moskau und St. Petersburg verkehrt.

    Bei dem Ermittlungsverfahren war festgestellt worden, dass die Täter am 13. Juli 2017 eine Metallkonstruktion auf das Gleis gelegt hatten, auf die ein aus Moskau kommender „Sapsan“-Zug prallte. Fünf Waggons wurden dabei beschädigt, Menschenleben waren nicht zu beklagen. Nach Angaben des Unternehmens „Russische Eisenbahnen“ (RZD) belief sich der Sachschaden auf mehr als 55 Millionen Rubel (rund 775.000 Euro).

    ls/sb

    *Islamischer Staat (IS oder Daesh) – in Russland verbotene Terrorvereinigung

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    Tags:
    Gericht, Islamischer Staat, Russland