23:30 07 Dezember 2019
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    Überschwemmung in NY - Symbolbild

    Düstere Zukunft für amerikanische Küstenstädte vohergesagt – Bericht

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    Die Küstenstädte in den USA waren im vergangenen Jahr immer wieder mit Hochwasser und dessen Auswirkungen konfrontiert. Diese Tendenz wird steigen: Die Zahl der Überschwemmungen wird sich 2019 im Vergleich zum Jahr 2000 verdoppeln. Dies ist einem Bericht der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zu entnehmen.

    Demnach soll die Häufigkeit von Hochwasser im Nordostatlantik um 140, im Südosten der USA um 190 und im Westen des Golfs von Mexiko um 130 Prozent ansteigen.

    Zudem führen die Forscher Angaben über Überschwemmungen im Jahr 2018 an. Derer Anzahl sei damals ein Rekord für das Land gewesen. Vom Hochwasser seien die Küstenwirtschaft, der Bereich Tourismus und lebenswichtige Infrastruktur wie Klärgruben und Regenwassersysteme betroffen gewesen.

    Ozeanologen zufolge liegt die Ursache für häufiges Hochwasser bei dem steigenden Meeresspiegel. Es sei kein starker Regen oder Hurrikan mehr erforderlich: Überschwemmungen würden an der Tagesordnung sein.

    Langzeitprognose zeigen, dass es bis 2030 jährlich sieben bis 15 Tage Überschwemmungen landesweit geben werde. Bis 2050 werde diese Zahl auf 25 bis 75 Tage ansteigen.

    pd/sb

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    Hochwasser, USA