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02:23 21 Juli 2019
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    Russischer Minenräumer (Archivbild)

    Südossetien: Russische Sprengstoffexperten schließen Minenräumung ab

    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
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    Russische Sprengstoffexperten haben nach vier Jahren die Arbeiten zur Minenräumung in Südossetien abgeschlossen. Das teilte die Zivilschutzbehörde der Republik am Samstag mit.

    „Die Abteilung des Zentrums für besonders risikoreiche Rettungsoperationen ‚Lider‘ des russischen Zivilschutzministeriums hat die vierte Etappe zur Entminung des Territoriums Südossetiens von explosionsgefährlichen Gegenständen, die nach den Kriegshandlungen im Jahr 2008 zurückgeblieben waren, beendet“, heißt es.

    Innerhalb von vier Jahren seien mehr als 1.000 explosive Gegenstände auf einer Fläche von 130 Hektar entschärft worden.

    In der Nacht zum 8. August 2008 hatten georgische Truppen die abtrünnige Provinz Südossetien angegriffen und einen Teil der Hauptstadt Zchinwal zerstört. Zum Schutz der Bürger, von denen viele auch russische Pässe hatten, verlegte Russland zur Befriedung Georgiens eigene Truppen in die Region. Abchasien, welches die Jurisdiktion von Tiflis ebenso nicht anerkannte, verdrängte die georgischen Truppen mittlerweile aus dem Kodori-Flusstal. Am 26. August 2008 erkannte Moskau die Souveränität beider Republiken an und nahm diplomatische Beziehungen zu ihnen auf.

    Die Unabhängigkeit Südossetiens und Abchasiens wurde bisher von sechs Staaten — Russland, Nicaragua, Venezuela und den Inselstaaten im Pazifischen Ozean Nauru, Vanuatu und Tuvalu — anerkannt.

    ns/sb/sna

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    Tags:
    Abchasien, Südossetien, Russland