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    Was in der Nacht geschah

    Trump verschärft Asyl, Strafe gegen Türkei, Pfiffe und Buh-Rufe für Merkel in Dresden

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    +++ Trumps Regierung verschärft Asylregeln an Südgrenze +++ Strafmaßnahmen gegen Türkei wegen Erdgasbohrungen +++ Rechtsverstöße am Rande von Merkel-Besuch in Dresden +++ Traumatisierte Flüchtlinge warten rund sieben Monate auf Therapie +++ Junger Mann soll Biologin aus Dresden getötet haben +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Trumps Regierung verschärft Asylregeln an Südgrenze

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verschärft die Regelungen für Asylsuchende an der Grenze zu Mexiko. Wer durch einen Drittstaat in die USA gelangt, soll nach einer neuen Verfügung – bis auf einige Ausnahmen – künftig kein Asyl mehr an der südlichen US-Grenze beantragen können, teilten das Heimatschutz- und das Justizministerium mit. Dies soll die Anzahl der Asylbewerber aus Mittelamerika drastisch reduzieren. Es gilt als wahrscheinlich, dass die neue Regelung, die morgen in Kraft treten soll, vor Gericht angefochten wird.

    Strafmaßnahmen gegen Türkei wegen Erdgasbohrungen

    In Reaktion auf die als illegal erachteten türkischen Erdgas-Erkundungen vor Zypern haben die Außenminister der EU-Staaten Strafmaßnahmen gegen die Türkei beschlossen. Konkret sollen unter anderem EU-Gelder für die Türkei gekürzt und die Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen eingestellt werden. Die Provokationen der Türkei seien für alle inakzeptabel und man stehe auf der Seite Zyperns, sagte der deutsche Europastaatsminister Michael Roth bei dem EU-Treffen in Brüssel.

    Pfiffe und Buh-Rufe für Merkel in Dresden

    Die Polizei hat bei der Demonstration des Pegida-Bündnisses anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin in Dresden gegen drei Teilnehmer Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein 20-Jähriger habe einen Medienvertreter mit einer Plastikflasche beworfen. Ein weiterer Demonstrant habe den Hitlergruß gezeigt. Im Anschluss an die Demonstration habe ein 48-Jähriger im Gespräch mit Gegendemonstranten laut Polizei offenbar den Holocaust geleugnet. Am Abend hatten sich etwa 50 Teilnehmer von Pegida im Rahmen des Besuchs von Angela Merkel versammelt. Sie schrien „Hau ab“ und „Merkel muss weg“-Slogans.

    Traumatisierte Flüchtlinge warten rund sieben Monate auf Therapie

    Die Bundesregierung unterstützt bundesweit 53 Behandlungszentren für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Trotz dieser Unterstützung mussten Betroffene im Jahr 2017 im Schnitt 7,3 Monate auf einen Therapieplatz warten. Die Daten für 2018 liegen noch nicht vor.

    Junger Mann soll Biologin aus Dresden getötet haben

    Ein junger Mann aus Kreta soll die Tötung der Dresdner Wissenschaftlerin Suzanne Eaton auf der griechischen Insel gestanden haben. Dies berichten mehrere griechische Nachrichtenportale unter Berufung auf die Polizei. Eine offizielle Bestätigung der Polizei gibt es noch nicht. Der Mann soll gesagt haben, dass die Hintergründe des Mordes sexueller Natur gewesen seien.

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