01:14 09 April 2020
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    Bei einem bewaffneten Überfall auf ein Restaurant in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Irak, ist am Mittwoch ein Mitarbeiter des türkischen Generalkonsulats ums Leben gekommen. Dies hat bereits das türkische Außenministerium bestätigt.

    „Heute Nachmittag ist bei einem schändlichen Überfall ein Mitarbeiter unseres Generalkonsulats in Erbil gestorben. Er befand sich außerhalb der diplomatischen Mission“, hieß es. Man stehe mit den irakischen Behörden in Kontakt, um die Täter so schnell wie möglich zu finden. 

    Zuvor hatte türkische Medien von drei Toten bei dem Angriff berichtet. Diese Informationen wurden allerdings nicht bestätigt. 

    Erbil ist die Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks und grenzt an die Türkei. Die Kurden haben dort ein eigenes Parlament, eine eigene Regierung und genießen weitgehende Autonomierechte.

    Die Türkei steht seit mehr als 30 Jahren im Konflikt mit der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Im Juli 2015 war der Friedensprozess zwischen beiden Seiten gescheitert. Das türkische Militär greift regelmäßig PKK-Stützpunkte im Irak an.

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    Tags:
    Überfall, Schießerei, Erbil, Irak