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01:43 21 August 2019
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    Was in der Nacht geschah

    F35-Deal: Türkei warnt USA, Razzien gegen islamistische Gefährder, Tote in Filmstudio

    © Sputnik / Illustration
    Panorama
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    +++ F35-Deal: Türkei warnt USA +++ Razzien gegen islamistische Gefährder in NRW +++ Viele Plätze für Kontingent-Flüchtlinge noch nicht besetzt +++ Mehrere Tote bei Brand in Animationsstudio befürchtet +++ Anklage gegen Kevin Spacey wird verworfen +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    F35-Deal: Türkei warnt USA

    Die Türkei hat ihren von den USA betriebenen Rauswurf aus dem Programm zur Produktion und Nutzung des Kampfjets F-35 mit einer Warnung an den mächtigen Nato-Partner quittiert. Das Außenministerium in Ankara sprach in der Nacht laut Übersetzung der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu von einem schweren Fehler der USA, der den Beziehungen beider Länder irreparablen Schaden zufügen werde. Der einseitige und unfaire Schritt Washingtons werde dem Geist des Bündnisses nicht gerecht und habe keine legitimen Gründe, deshalb müsse er rückgängig gemacht werden.

    Razzien gegen islamistische Gefährder in NRW

    Die Polizei führt seit den frühen Morgenstunden Razzien in Nordrhein-Westfalen gegen Gefährder aus dem islamistischen Umfeld durch. Diese seien durch Hinweise von Sicherheitsbehörden veranlasst worden, wie die Kölner Polizei mitteilte. Der Fokus liege auf einer Wohnung in Düren - auch in Köln seien Wohnungen durchsucht worden. Zwei Männer wurden in Düren zur Vernehmung mit auf die Wache genommen. Die Männer hätten möglicherweise einen Anschlag begehen wollen. Genauere Details lagen zunächst nicht vor.

    Viele Plätze für Kontingent-Flüchtlinge noch nicht besetzt

    Von den 10.200 Kontingent-Flüchtlingen, deren Aufnahme die Bundesregierung für 2018 und 2019 zugesagt hat, ist mehr als die Hälfte noch nicht in Deutschland angekommen. Bis zum 2. Juli dieses Jahres seien im Rahmen der humanitären Aufnahme 4275 Schutzbedürftige aufgenommen worden, teilte die Regierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion mit. Deutschland hatte unter anderem versprochen, in diesem Jahr 600 besonders gefährdete Migranten aufzunehmen, die in Libyen festsitzen.

    Mehrere Tote bei Brand in Animationsstudio befürchtet

    Bei einem Brand in einem Animationsstudio im japanischen Kyoto hat es Tote und Verletzte gegeben. Wie lokale Medien heute meldeten, wurde zunächst eine Leiche geborgen. Weitere Todesopfer würden befürchtet. Auf der ersten Etage des dreistöckigen Gebäudes stießen die Einsatzkräfte demnach auf zehn weitere Menschen, die bewusstlos am Boden lagen.

    Anklage gegen Kevin Spacey wird verworfen

    Die Anklage wegen Vorwürfen sexueller Nötigung gegen den US-Schauspieler Kevin Spacey ist verworfen worden. Die Staatsanwaltschaft begründete den Schritt damit, dass der Zeuge in dem Fall nicht verfügbar sei, wie US-Medien berichteten. Ein damals 18 Jahre alter Mann hatte Spacey vorgeworfen, ihn im Juli 2016 in einem Restaurant auf der Insel Nantucket vor der US-Ostküste betrunken gemacht und dann unsittlich berührt zu haben.

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