09:03 29 März 2020
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    Die US-Staatsanwaltschaft hat nach Angaben des TV-Senders CBS Boston die Anklage gegen den Filmdarsteller Kevin Spacey wegen Vorwürfen eines sexuellen Übergriffs fallen gelassen.

    Der Bezirksstaatsanwalt von Cape & Islands im Bundesstaat Massachusetts, Michael O’Keefe, teilte am Mittwoch mit, das Verfahren sei „wegen Nichtverfügbarkeit des beschwerdeführenden Zeugen” eingestellt worden.

    Ein damals 18 Jahre alter Mann namens William Little hatte den früheren „House of Cards”-Star beschuldigt, ihn im Juli 2016 in einem Restaurant betrunken gemacht und dann unsittlich berührt zu haben.

    Der zweifache Oscar-Preisträger bestritt stets die Vorwürfe.

    Der Fall wurde problematisch für die Ermittler, nachdem Little seine Zivilanzeige gegen Spacey zurückgezogen hatte. Das mutmaßliche Opfer nutzte sein Recht gemäß Zusatzartikel 5 der US-Verfassung, nicht gegen sich auszusagen und wollte sich nicht zu den laut der Verteidigung gelöschten Textnachrichten äußern.

    Die Belästigungsvorwürfe gegen den US-Schauspieler waren im Zuge der „MeToo“-Kampagne laut geworden. Insgesamt wurden seit Herbst 2017 mehr als 30 Fälle öffentlich. Unter anderem legte der Schauspieler Anthony Rapp Spacey zur Last, ihn auf einer Party im Jahr 1986 missbraucht zu haben. Der Kläger soll damals nur 14 Jahre alt gewesen sein.

    jeg/ae

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    Tags:
    Verfahren, Kevin Spacey, Schauspieler, USA