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14:15 23 September 2019
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    Was in der Nacht geschah

    USA zerstören iranische Drohne, Gefährder in Gewahrsam, Mitgliederschwund in Kirchen

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    USA zerstören iranische Drohne, Terrorverdächtige kommen in Langzeitgewahrsam, Tödliche Schüsse: US-Beamte wegen Vertuschung entlassen, Mitgliederschwund bei den großen Kirchen, Eiszeit auf hessischer Autobahn

    USA zerstören iranische Drohne

    Ein weiterer Zwischenfall in der Straße von Hormus hat neue Ängste vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran geschürt. Die Mannschaft eines US-Marineschiffs zerstörte laut Präsident Donald Trump in der Meerenge eine iranische Drohne. Vieles ist aber noch unklar, zumal die iranische Seite den Vorfall nicht bestätigte. Außenminister Mohammed Dschawad Sarif erklärte, sein Land habe keine Informationen über den Verlust einer Drohne. Trump sagte, die Drohne sei dem Schiff sehr nahegekommen und habe dessen Sicherheit gefährdet.

    Terrorverdächtige kommen in Langzeitgewahrsam

    Die vier wegen Terrorverdacht aufgegriffenen Verdächtigen kommen in Langzeitgewahrsam. Das betrifft zwei als islamistisch eingestufte Gefährder sowie zwei weitere Personen aus ihrem Umfeld, teilte die Kölner Polizei mit. Der Langzeitgewahrsam kann in Nordrhein-Westfalen bis zu zwei Wochen dauern. Grund für die Razzia waren Hinweise der Sicherheitsbehörden, dass die Verdächtigen möglicherweise Anschläge geplant hatten.

    Tödliche Schüsse: US-Beamte wegen Vertuschung entlassen

    Knapp fünf Jahre nach den tödlichen Polizeischüssen auf den Afroamerikaner Laquan McDonald hat die Polizei in Chicago vier Beamte in Verbindung mit dem Fall entlassen. Das Polizeipräsidium wirft ihnen Pflichtverletzung und Vertuschung vor, berichteten US-Medien. Drei der Polizisten hätten die angebliche Bedrohung, die der Schwarze dargestellt habe, in ihren Aussagen zu dem Vorfall übertrieben, hieß es. Damit hätten sie die Schüsse rechtfertigen und den Todesschützen decken wollen.

    Mitgliederschwund bei den großen Kirchen

    Die katholische und die evangelische Kirche veröffentlichen heute ihre Mitgliederzahlen für 2018. Schon seit langem gehen die Zahlen zurück. Die Kirchen erklären den Schwund vor allem mit der Alterung der Gesellschaft. Viele Gemeindemitglieder sterben weg. Zusammen mit den Kirchen-Austritten ergibt sich daraus ein Minus, das sich durch Taufen und Eintritte nicht kompensieren lässt. 2017 hatten die beiden großen christlichen Kirchen zusammen etwa 660 000 Mitglieder verloren.

    Eiszeit auf hessischer Autobahn

    Bei einem Unfall sind auf der A67 15 Tonnen Speiseeis auf die Straße geraten. Während das Eis taute, sperrte die Polizei heute Morgen am Autobahndreieck Viernheim zwei Spuren in Richtung Süden. Nach Polizeiangaben hatte der 44-jährige Fahrer des Eistransports vermutlich einen Pannen-Lkw übersehen, der auf dem Seitenstreifen stand. Er sei seitlich gegen den stehenden Lastwagen geprallt, wobei die Wand des Eis-Lkw beschädigt wurde. Beide Fahrer blieben unverletzt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 250.000 Euro.

     

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