22:52 05 Dezember 2020
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    Die Ärzte vom Massachusetts Krankenhaus in den USA sind zu dem Schluss gekommen, dass die Erhöhung der physischen Aktivität die Entwicklung der Alzheimerkrankheit stark verlangsamen könne. Dies ist einer Pressemitteilung auf der Webseite von „EurekAlert!“ zu entnehmen.

    Insgesamt haben sich am Experiment 182 ältere Menschen mit diversem Grad der Entwicklung der Krankheit beteiligt. Alle Freiwilligen hatten Schrittmesser bekommen und wurden gebeten, möglichst viel pro Tag zu gehen. Infolgedessen stellte sich heraus, dass selbst bei geringer Erhöhung der täglichen physischen Aktivität bei den Getesteten eine ernsthafte Verlangsamung der Zerstörung des Gehirngewebes und eine Erleichterung der Krankheitssymptome fixiert wurden.

    Erfreuliche Effekte

    „Erfreuliche Effekte wurden sogar bei einem bescheidenen Grad der physischen Aktivität beobachtet, allerdings waren sie am meisten bemerkbar beim Erreichen der Grenze von 8.900 Schritten pro Tag“, sagte die Forscherin Reisa Sperling.

    Ungute Familienanamnese

    Am 21. Juni war bekannt geworden, dass die Mitarbeiter des Forschungsinstituts für transnationale Genomforschung und der Arizona University in den USA festgestellt hätten, dass Menschen, die eine unerfreuliche Familienanamnese wegen der Alzheimerkrankheit haben, an den ersten Demenz-Anzeichen direkt nach ihrer Volljährigkeit zu leiden beginnen können – noch 40 Jahre bevor die Krankheit in ihre aktive Form eintreten wird.

    ek/mt

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    Tags:
    Demenz, Alzheimerkrankheit, Fachportal "EurekAlert!"