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    Bodenschätze auf dem Mond: Lohnt sich ihre Förderung? – Forscher schätzt Perspektiven ein

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    Bodenschätze, deren Förderung auf dem Mond und deren Transport zur Erde beim heutigen Entwicklungsstand der Technik rentabel sein kann, gibt es laut Jewgeni Sljuta, dem Direktor des Labors für Geochemie des Mondes und der Planeten am Institut für Geochemie und analytische Chemie bei der Russischen Akademie der Wissenschaften, nicht.

    „In der gegenwärtigen Zeit gibt es keine solchen Elemente auf dem Mond, die es zweckmäßig wäre, auf die Erde zu bringen. Vorräte von Seltenerdelementen sind auf der Erde in ausreichender Menge vorhanden“, sagte der Wissenschaftler in Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Mineralien auf dem Mond

    Ihm zufolge ist die Gesamtzahl von Mineralien- und Erzen auf dem Mond um ein Vielfaches geringer als auf der Erde. „Auf dem Mond kommen Mineralien vor, die es auf der Erde nicht gibt. Dabei ist der Mond arm an Mineralien. Uns ist die Präsenz von nur etwa 100 unterschiedlichen Mineralien auf dem Mond bekannt, dabei sind auf der Erde über 5.000 vorhanden. Ein solcher Reichtum ist mit der Präsenz von Wasser auf dem Planeten verbunden. Obwohl der Mond unser natürlicher Satellit ist, ist er überhaupt nicht der Erde ähnlich“, betonte Sljuta.

    Ausstieg der Erdbewohner auf dem Mond

    Am Samstag wird weltweit der 50. Jahrestag des Ausstiegs der Erdbewohner auf dem Mond gefeiert. Die Nasa-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren am 20.Juli 1969 im Mondmodul des Raumschiffes „Apollo-11“ auf der Oberfläche des Mondes gelandet. Armstrong hatte als erster Erdbewohner am 21. Juli 1969 die Mondoberfläche betreten.

    ek/mt/sna

     

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    Tags:
    Apollo-11, NASA, Russische Akademie der Wissenschaften, Mond, Förderung, Bodenschätze