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08:48 22 Oktober 2019
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    US-Astronaut Buzz Aldrin auf dem Mond

    Forscher warnt: Mondstaub gefährdet Gesundheit des Menschen

    © NASA. Wikimedia Commons / Public Domain
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    Der Mondstaub ist für Menschen gefährlich und kann Augenreiz und Nasenhöhlenentzündung verursachen, warnt der Direktor des Labors für Geochemie des Mondes im Institut für Geochemie und analytische Chemie bei der Russischen Akademie der Wissenschaften, Jewgeni Sljuta. Astronauten auf dem Mond könnten eine Berufskrankheit wie Bergleute riskieren.

    „Bei Astronauten hatte der Mondstaub eine Augenreizung und bei einigen sogar eine Nasenhöhlenentzündung verursacht. Nach Worten von Eugene Cernan, dem Kommandeur der Crew von ‚Apollo-17‘, ‚lässt er sich in jeder Ecke, in jedem Schlitz des Raumschiffes und in allen Poren der Haut nieder‘“, sagte Sljuta.

    Warum Mondstaub gefährlich für Gesundheit ist

    Ferner betonte er, dass die großen Staubteilchen ausgehustet werden könnten, der Feinstaub (kleiner als 20 Mikron) sich dagegen in der Lunge festsetzen könne.

    „Damit sind beispielsweise die Berufskrankheiten bei Bergleuten verbunden“, erläuterte der Forscher.

    1969 bis 1972 wurden im Rahmen des US-Programms „Apollo“ sechs Ausstiege auf den Mond unternommen, zwölf Nasa-Astronauten weilten auf der Oberfläche des Erdtrabanten.

    Erster Ausstieg auf dem Mond - heute vor 50 Jahren

    Am Samstag wird weltweit der 50. Jahrestag des ersten Ausstiegs der Erdbewohner auf dem Mond gefeiert. Die Nasa-Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin waren am 20. Juli 1969 im Mondmodul des Raumschiffes „Apollo-11“ auf der Oberfläche des Mondes gelandet. Armstrong hatte als erster Erdbewohner am 21. Juli 1969 die Mondoberfläche betreten.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Buzz Aldrin, Neil Armstrong, Eugene Cernan, Jewgeni Sljuta, Bergarbeiter, Gesundheit, Mondstaub