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15:00 14 Oktober 2019
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    Radioaktive Stoffe (Symbolbild)

    Erstmals seit Reaktorkatastrophe: Badestrand bei Fukushima wieder freigegeben

    © Foto : Pixabay
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    Acht Jahre nach dem schweren Erdbeben und dem anschließenden Tsunami, die das japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 stark beschädigten, ist am Samstag der Strand Kitaizumi in der Stadt Minamisoma nahe des Unglücks-AKW wieder geöffnet worden.

    Wie die Zeitung „Japan Times“ schreibt, hat die japanische Windsurfing-Vereinigung am selben Tag einen Wettbewerb veranstaltet. An der Küste wurde darüber hinaus ein Wettbewerb im Strandvolleyball ausgetragen. Zur Wiedereinweihung der Strandanlage wurde ein Wellenbrecher gebaut und ein öffentlicher Park angelegt.

    "Um schädliche Gerüchte (über radioaktive Strahlung) zu zerstreuen, haben wir versucht, diesen Strand zu einem der gefahrenlosesten in Japan zu machen … Wir hoffen, in Zukunft hier einen internationalen Windsurfing-Wettbewerb durchführen zu können“, sagt der 49-jährige Einwohner der Stadt Masihiro Nishizawa.

    Wie das Blatt schreibt, hat der Mann bei den Arbeiten zur Wiederherstellung des Badestrandes eine zentrale Rolle gespielt.

    Keine radioaktive Belastung 

    Laut der Zeitung haben die von den Behörden der Präfektur Fukushima im Mai durchgeführten Tests bewiesen, dass die Strahlenwerte in der Luft und im Wasser die gleichen seien wie vor der Atomkatastrophe.

    Das Erdbeben der Stärke 9,0 und die Tsunami-Welle vom 11. März 2011 hatten weite Teile der japanischen Küste verwüstet und 18.500 Menschen getötet. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi wurden die Reaktoren 1 bis 3 zerstört, es kam zu Kernschmelzen. Als Folge wurde ein umfassendes Gebiet um das havarierte Atomkraftwerk stark radioaktiv verseucht.

    ls/mt

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    Tags:
    Fukushima, Japan