11:09 19 Januar 2020
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    In der Morddrohung gegen den Leiter der „Monitor“-Redaktion beim Westdeuschten Rundfunk, Georg Restle, gibt es eine direkte Verbindung zum Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Die im Brief verwendeten Begriffe sind laut dem Sender dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen.

    Wie eine WDR-Sprecherin gegenüber DPA äußerte, beinhaltet das Schreiben einen Aufruf zum Mord.

    „Es wird der Kontext zu Walter Lübcke hergestellt”, sagte sie.

    Restle soll am 11. Juli in einem „Tagesthemen“-Kommentar die AfD als „parlamentarischen Arm” der Identitären Bewegung bezeichnet und daraufhin betont haben, die Partei müsse als „rechtsextremistisch“ eingestuft werden.

    In dem gegen ihn gerichteten Drohbrief finden sich strafrechtlich relevante Begriffe, die dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen seien, so die Sprecherin des Westdeutschen Rundfunks.

    Die Kölner Staatsanwaltschaft meldete nach der Morddrohung eine vom WDR eingegangene Strafanzeige gegen unbekannte Briefverfasser. Ermittlungen wegen mutmaßlicher Bedrohung laufen derzeit.

    WDR-Intendant Tom Buhrow hatte vergangene Woche mit Blick auf das Ganze gesagt: „Dass es eine Morddrohung gegen einen unserer Journalisten gibt, entsetzt und erschüttert mich.”

    jeg/gs/dpa

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    Verbindung, Walter Lübcke, Mordfall, Journalist, WDR