11:46 28 Januar 2020
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    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat anhand russischer Daten Informationen über den Standort geheimer US-Satelliten in der geostationären Umlaufbahn veröffentlicht.

    Das Dokument des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC) enthält Daten zum Standort künstlicher Objekte in der geostationären Umlaufbahn (eine 35786 Kilometer hohe kreisförmige Umlaufbahn) – insbesondere die Neigung der Umlaufbahn zur Äquatorebene und der Umkehrpunkt.

    Insgesamt sind 1638 Objekte in dem Dokument vorgestellt – 529 gesteuerte Satelliten und 1109 ausfällige Raumfahrzeuge sowie ausgebrannte Raketenstufen.

    Mithilfe der von der Zwischenstaatlichen Korporation „Vympel“, dem Keldysh Institute of Applied Mathematics der Russischen Akademie der Wissenschaften und dem Astronomical Scientific Center bereitgestellten Beobachtungsdaten kann man herausfinden, an welchen Punkten der geostationären Umlaufbahn genau geheime US-Satelliten operieren. Die US-Luftstreitkräfte wollen ihrerseits die Parameter dieser Satelliten nicht bekanntgeben.

    In dem Dokument gibt es Informationen zum Standort solcher Satelliten wie GSSAP, Orion, Mercury und CLIO. Laut der deutschen Fachseite space.skyrocket.de sind die GSSAP-Satelliten für die Aufklärung der Weltraumsituation vorgesehen. Orion, Mercury und CLIO dienten für die elektronische Aufklärung.

    sm/gs

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    ESA