13:27 18 Februar 2020
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    In der afghanischen Hauptstadt Kabul hat ein Selbstmordattentäter am Donnerstag einen Kleinbus mit Beschäftigten des Bergbau- und Erdölministeriums angegriffen, meldet das Portal „Tolo News“ unter Berufung auf den Innenministeriumssprecher Nusrat Rahimi.

    Nach aktuellen Erkenntnissen gibt es mindestens sieben Todesopfer. 21 Menschen wurden verletzt.

    Zunächst war von fünf Toten und zehn Verletzen die Rede.

    Laut Rahimi hat ein Selbstmordattentäter auf einem Motorrad den Bus attackiert. Nach dem Vorfall habe es noch einen weiteren Anschlag mit Sprengsatz im Bezirk Pul-e-Charkhi gegeben, so der Behördensprecher. Nach Reuters-Informationen wurden insgesamt drei Bombenanschläge gemeldet.

    Zu den Angriffen habe sich bisher niemand bekannt, hieß es.

    Solche Attentate werden häufig von den radikal-islamischen Taliban verübt, berichtet die Agentur.

    Die Gewalt in Afghanistan dauert trotz laufender Gespräche zur politischen Beilegung des langjährigen Konflikts an.

    Bei Gefechten in der nördlichen Provinz Tachar wurden mindestens 35 Sicherheitskräfte in der Nacht zu Donnerstag getötet. Bei einem Taliban-Überfall auf einen Stützpunkt und mehrere Kontrollposten im Bezirk Ischkamisch seien 35 Polizisten ums Leben gekommen, sagte der Behördenvertreter Sajid Mehrabuddin. Zudem sollen  sechs Polizisten und sechs Zivilisten bei den Gefechten verletzt worden sein. Nach dem Überfall hätten die Taliban die Kontrollposten und den Stützpunkt in Brand gesetzt. Der Provinzrat Maulawi Keramatullah sprach gar von 43 getöteten Sicherheitskräften. Weitere neun seien abgängig.

    jeg/ae/rtr/dpa

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    Tags:
    Tote und Verletzte, Bus, Anschlag, Afghanistan, Kabul