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    Was in der Nacht geschah

    Seenotrettung gefordert, Richterin senkt Strafe für Bayer, Frachter zur ISS gestartet

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    Nachrichtenübersicht: Wiederaufnahme der Seenotrettung nach Bootsunglück gefordert; Schwesig gegen Verlängerung von Irak-Einsatz der Bundeswehr; US-Außenminister Pompeo zu Besuch Teherans bereit; Richterin senkt Strafe für Bayer; Frachter zur ISS gestartet

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Wiederaufnahme der Seenotrettung nach Bootsunglück gefordert

    Nach dem womöglich schwersten Bootsunglück im Mittelmeer in diesem Jahr fordern Organisationen der Vereinten Nationen, die Seenotrettung dort wiederaufzunehmen. Rund 115 Flüchtlinge werden vermisst. Das UN-Flüchtlingshilfswerk und das UN-Kinderhilfswerk Unicef riefen darüber hinaus dazu auf, die Internierung von Flüchtlingen und Migranten in Libyen zu beenden. Derweil gab die italienische Abgeordnetenkammer grünes Licht für einen Gesetzesentwurf, nach dem Seenotrettern in dem Land künftig Strafen von bis zu einer Million Euro drohen könnten, wenn sie mit ihren Schiffen unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer fahren.

    Schwesig gegen Verlängerung von Irak-Einsatz der Bundeswehr

    Die kommissarische SPD-Chefin Manuela Schwesig hat sich dagegen ausgesprochen, den Irak-Einsatz der Bundeswehr zu verlängern. Es gebe die klare Verabredung, dass dieses Mandat Ende Oktober ausläuft, sagte Schwesig heute im RBB. Allerdings müsse man sich die Lage immer neu ansehen. Sie rate Frau Kramp-Karrenbauer erst mal sich vielleicht selbst ein Lagebild zu machen. Die SPD sei eine Friedenspartei und wolle deshalb genau hinschauen, welche Auslandseinsätze verlängert werden müssen und welche auslaufen können.

    US-Außenminister Pompeo zu Besuch Teherans bereit

    US-Außenminister Mike Pompeo ist nach eigenen Angaben bereit, den Iran zu besuchen und dort die Politik Washingtons gegenüber der Islamischen Republik zu erläutern. Er würde die Möglichkeit begrüßen, direkt mit dem iranischen Volk sprechen zu können, sagte Pompeo im Interview mit Bloomberg TV. Sollte es dazu kommen, wäre es nicht sein Ziel, Propaganda zu betreiben, sondern dem iranischen Volk die Wahrheit darüber zu sagen, was ihre Führung getan hat und wie das dem Iran geschadet hat.

    Richterin senkt Strafe für Bayer

    Bayer kommt in einem der wichtigen Glyphosat-Prozesse in den USA mit einer deutlich geringeren Strafzahlung davon. Die zuständige Richterin Winifred Smith senkte den von einer Jury verhängten Schadenersatz für die an Krebs erkrankten Kläger in der Nacht von insgesamt rund 2 Milliarden auf 86,7 Millionen Dollar. Das sind umgerechnet rund 77,8 Millionen Euro.

    Frachter zur ISS gestartet

    Mit Verpflegungsnachschub für die Astronauten und Materialien für rund 250 wissenschaftliche Experimente an Bord ist ein Dragon-Raumfrachter zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Der unbemannte private Frachter sei in der Nacht erfolgreich vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral losgeflogen, teilten die US-Raumfahrtbehörde Nasa und die Betreiberfirma SpaceX mit.

    mk/ae/dpa

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    Tags:
    ISS, Bayer, Seenot