21:34 03 Juni 2020
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    Forscher vom Salk Institute in Kalifornien haben herausgefunden, dass jene Präparate, die auf das CREB-Eiweiß einwirken, welches die Aktivität spezifischer Gene regelt, das Wachstum einer Geschwulst verhindern, was es ermöglicht, gegen schwer zu heilende Krebstypen zu kämpfen. Dies ist einer Pressemitteilung von „MedicalXpress“ zu entnehmen.

    CREB ist ein Faktor für Transkription, der sich mit bestimmten DNA-Reihenfolgen, die CRE genannt werden, verbindet. Diese CRE aktivieren oder schalten ihrerseits dieses Gen aus und managen somit die Eiweiß-Synthese. Obwohl bekannt ist, dass das CREB an der Entwicklung von Krebsgeschwülsten beteiligt ist, war bis vor kurzem unverständlich, wie es mit bösartigen Erkrankungen verbunden ist.

    Die Forscher haben nun herausgefunden, dass das CREB und sein Transkriptions-Co-Aktivator CRTC2 in dem Gewebe von nichtkleinzelligem Lungenkrebs vorhanden sind. In der Regel blockiert das Gegengeschwulst-Gen LKB1 das CREB, allerdings funktioniert dieses Gen nicht bei Patienten mit bösartigen Neubildungen wegen der Mutation. Das CRTC2 fördert die Aktivierung von anderen den Krebs hervorrufenden Genen, darunter auch ID1.

    Die Forscher hatten zudem jene Präparate gefunden, die das CREB unterdrücken helfen können. Einige davon werden bereits im Kampf gegen Diabetes eingesetzt.

    ek/mt

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    Tags:
    Eiweiße, MedicalXpress, Gene, Geschwulst, Krebs