16:11 21 Januar 2020
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    Die Autobahnpolizei in Osnabrück hat einen Einsatz erlebt, der den Beamten wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Sie wurden dabei von einem betrunkenen Autofahrer nicht nur körperlich angegangen, sondern er versuchte sogar, diese zu bestechen – und zwar auf eine etwas ungewöhnliche Weise.

    Laut übereinstimmenden Medienberichten wurde die Autobahnpolizei in Osnabrück am Donnerstagmorgen zu einem parkenden Auto auf der A33/Höhe Rastplatz Teutoburger Wald gerufen.

    Darin fanden sie einen 55-jährigen Mann vor, der schlafend auf dem Fahrersitz saß. Sein silberner Maserati stand dabei mitten auf dem Fahrstreifen zum Parkplatz.

    Es sei offensichtlich gewesen, dass der Mann zuvor Alkohol getrunken hatte. Als die Polizeibeamten ihn aufweckten, wurde er jedoch aggressiv. Er soll die Beamten beleidigt und sogar angegriffen haben.

    Doch es wurde noch absurder, denn plötzlich soll seine Stimmung auf Versöhnung umgeschwungen sein. Laut Polizei hat er versucht, die Beamten gnädig zu stimmen, indem er ihnen alkoholische Getränke anbot.

    Gebracht hatte es wenig. Er wurde in eine Klinik zur Blutprobe geleitet. Nach seiner Entlassung soll er zudem noch auf dem Gelände der Klinik randaliert haben.

    Die gleich mehreren Aussetzer dürften für ihn ein längeres Nachspiel haben. Er wird sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand, Beleidigung und Bestechung verantworten müssen.

    ng/mt

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    Tags:
    Promille, betrunken, Autobahnpolizei, Autobahn