20:56 23 Januar 2020
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    Tödliche Attacke durch Flüchtling am Bahnsteig, Rund 9000 Visa für Angehörige von Flüchtlingen, US-Senat kann Waffenverkäufe an Golfstaaten nicht stoppen, Dutzende Tote bei Bandenkämpfen in Gefängnis, Raketenwerfer im Fluggepäck.

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Tödliche Attacke durch Flüchtling am Bahnsteig

    Nach der tödlichen Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof geht die Suche der Ermittler nach dem Motiv des Tatverdächtigen weiter. Der 40-Jährige Eritreer, der einen achtjährigen Jungen vor einen einfahrenden ICE in den Tod gestoßen haben soll, wird laut Staatsanwaltschaft Frankfurt heute dem Haftrichter vorgeführt. Zur Tat schweigt der Mann. Innenminister Horst Seehofer trifft sich heute mit den Sicherheitsbehörden, um über die Sicherheit an deutschen Bahnhöfen zu sprechen. 

    Rund 9000 Visa für Angehörige von Flüchtlingen

    Seit der Neuregelung des Familiennachzugs vor einem Jahr haben etwa 9000 Angehörige von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus Visa für Deutschland bekommen. Von August 2018 bis Ende Juni wurden insgesamt 8758 Einreiseerlaubnisse erteilt, wie das Auswärtige Amt der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mitteilte.

    US-Senat kann Waffenverkäufe an Golfstaaten nicht stoppen

    Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate werden wie von US-Präsident Donald Trump gewünscht neue Waffenlieferungen aus den Vereinigten Staaten bekommen. Im Senat fand sich nicht die nötigte Zweidrittelmehrheit, um die Lieferungen gegen den Willen des Präsidenten zu blockieren. Der Kongress hatte zwar für eine Blockade der milliardenschweren Rüstungsdeals gestimmt. Trump legte vergangene Woche allerdings sein Veto gegen die Beschlüsse der Abgeordneten ein.

    Dutzende Tote bei Bandenkämpfen in Gefängnis

    Kämpfe zwischen verfeindeten Banden in einem Gefängnis in Brasilien haben zum Tod Dutzender Häftlinge geführt. Bei den Auseinandersetzungen in der Haftanstalt von Altamira im Norden des Landes wurden 57 Menschen getötet, 16 Opfer wurden enthauptet. Die Kämpfe waren ausgebrochen, nachdem Mitglieder einer kriminellen Organisation in den Zellentrakt einer rivalisierenden Bande eingedrungen waren. Die Angreifer blockierten den Ausgang eines Raumes und legten Feuer. 41 Menschen erstickten.

    Raketenwerfer im Fluggepäck

    Einen Raketenwerfer haben Sicherheitsleute am Flughafen von Baltimore an der US-Ostküste im Gepäck eines Fluggastes entdeckt. Die Verkehrssicherheitsbehörde berichtete bei Twitter über den ungewöhnlichen Fund. Demnach brachte ein Reisender den Raketenwerfer als Souvenir aus Kuwait mit. Einem Bericht des Senders CNN zufolge handelte es sich bei dem Fluggast um einen Militärangehörigen, der sich nach einem Einsatz in Nahost auf dem Heimweg nach Texas befand. Dieser habe angegeben, er habe sich ein besonderes Andenken gewünscht. Vielleicht hätte er einen Schlüsselanhänger mitbringen sollen, twitterte die Behörde.

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