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22:19 21 Oktober 2019
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    RT verleiht Journalistenprämie an Kriegsberichterstatter aus Russland, USA, Italien und Indien

    © Sputnik / Mihail Woskresenkij
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    Der Sender RT hat die Gewinner der „Khaled Alkhateb International Memorial Awards“, eine zu Ehren des vor einem Jahr in Syrien von der Terrormiliz IS* getöteten RT-Korrespondenten Khaled Alkhateb eingeführte Journalistenprämie, bekannt gegeben. Eine Jury ermittelte Sieger in drei Kategorien.

    Der internationale Preis wurde anlässlich des ersten Todestages des syrischen Kriegsberichterstatters am vergangenen Dienstag an Journalisten mit den besten Arbeiten aus Konfliktgebieten verliehen.

    Eine internationale Jury wählte aus prominenten Medienexperten und Fachleuten, die sich mit Krieg und bewaffneten Konflikten befassen. Folgende drei Kategorien waren vertreten: „Beste journalistische Arbeit aus einem Konfliktgebiet: Kurzes Video“, „Beste journalistische Arbeit aus einem Konfliktgebiet: Langes Video“, „Beste journalistische Arbeit aus einem Konfliktgebiet: Text“.  

    Die Gewinner sind Journalisten aus Russland, den USA, Italien und Indien, die Konflikte in Syrien, im Irak und Libyen beleuchteten.

    Insgesamt schafften es Journalisten aus 25 Ländern in die Endrunde des Wettbewerbs.

    „Die Arbeiten handeln von Konflikten, die buchstäblich auf der ganzen Welt stattfinden – von Lateinamerika und Europa bis Afrika und Südostasien. Jeder Beitrag ist gewissermaßen ein kleiner Schritt in Richtung Frieden“, merkte die stellvertretende Chefredakteurin von RT, Anna Belkina, an.

    Mit der Prämie der ersten Kategorie wurde der italienische Journalist Fausto Biloslavo für seine Reportagen aus der libyschen Hauptstadt Tripolis, deren Einwohner seit Jahren von dem anhaltenden bewaffneten Konflikt zwischen der Libyschen Nationalarmee (LNA) und der Nationalen Einheitsregierung des Landes erschüttert werden, ausgezeichnet.

    Amitabh P. Revi aus Indien und Anton Stepanenko aus Russland teilten sich  den Preis in der zweiten Kategorie. Revi wurde für sein umfassendes Videomaterial aus der syrischen Stadt Palmyra – einem UNESCO-Weltkulturerbe, das von dem IS vor wenigen Jahren fast nahezu komplett zerstört wurde – geehrt. Seit der Befreiung der Stadt arbeiten Fachkräfte daran, den historischen Ort wiederherzustellen.

    Stepanenko wurde für seinen Film über das Leben in der syrischen Stadt Rakka prämiert, der ehemals proklamierten „Hauptstadt des IS“, die durch Luftangriffe der US-geführten internationalen Militärkoalition praktisch dem Erdboden gleich gemacht wurde.

    Kenneth R. Rosen aus den USA gewann den Preis für eine Reihe von Publikationen, die von den Grenzgebieten zwischen Syrien und dem Irak handeln. Der Irak hatte dort im vergangenen Jahr mit dem Bau einer Mauer zum Schutz vor IS-Terroristen begonnen.

    Der syrische Journalist Khaled Alkhateb starb in seinem Heimatland am 30. Juli 2018. Er war gerade mit einem Konvoi unterwegs, als IS-Terroristen diesen angriffen. Der 25-Jährige war seit April 2017 als freier Korrespondent von RT Arabic in Syrien tätig. Kurz nach seinem Tod beschloss RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan, eine internationale Prämie zu Ehren des getöteten Korrespondenten zu stiften.

    *Islamischer Staat (IS) – Terrorvereinigung, in Russland verboten

    awm/ae

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    Tags:
    Journalisten, Russia Today