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01:38 22 September 2019
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    Was in der Nacht geschah

    USA appellieren an Bundesregierung, Neue Sanktionen, Morddrohungen gegen Kita

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    US-Botschafter appelliert an Bundesregierung, Palästinenser aus Gaza beschießt Soldaten, US-Sanktionen gegen Irans Außenminister, Morddrohungen gegen Kita Mitarbeiter, Hauptakteur des Pferdefleischskandals in Spanien gefasst

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    US-Botschafter appelliert an Bundesregierung

    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, kritisiert die Bundesregierung für ihre Ablehnung eines Marine-Einsatz in der Straße von Hormus unter amerikanischer Führung. Grenell sagte der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“, Deutschland sei die größte Wirtschaftsmacht in Europa. Dies bringe globale Verantwortung mit sich. Amerika habe viel geopfert, um Deutschland dabei zu helfen, ein Bestandteil des Westens zu bleiben. CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen wirbt unterdessen für einen eigenständigen europäischen Einsatz mit deutscher und französischer Beteiligung zum Schutz von Handelsschiffen – parallel zur amerikanischen Operation.

    Palästinenser aus Gaza beschießt Soldaten

    Ein Palästinenser aus dem Gazastreifen hat nach israelischen Angaben den Grenzzaun nach Israel überquert und auf israelische Soldaten geschossen. Diese hätten zurückgefeuert und den Angreifer getötet, teilte die Armee am frühen Morgen mit. Drei Soldaten seien verletzt worden. Während des Vorfalls habe zudem ein israelischer Panzer einen Stützpunkt der im Gazastreifen herrschenden radikal-islamischen Hamas angegriffen.

    US-Sanktionen gegen Irans Außenminister

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump setzt den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif auf die Sanktionsliste. Sarif sei das internationale Gesicht dieses Regimes, der Propaganda und Desinformationskampagnen zur Unterstützung von Teherans Nuklearprogramm, ballistischen Raketen und Terrornetzwerken anführe, hieß es aus den USA. Die neuen Sanktionen gegen den als moderat geltenden Außenminister dürften die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter verschärfen.

    Morddrohungen gegen Kita Mitarbeiter

    Nachdem zwei Kitas in Leipzig aus Rücksicht auf muslimische Kinder im Speiseplan auf Schweinefleisch verzichten wollten, sind dort Morddrohungen eingegangen. Oberbürgermeister Jung sieht darin eine Saat rechter Hetze. „An den Galgen mit dir oder standrechtlich erschießen“, mit solchen Morddrohungen sehen sich die Leiter von zwei Kitas konfrontiert. In einem emotionalen Facebook-Post veröffentlichte der Leipziger Oberbürgermeister Jung noch weitere Drohungen.

    Hauptakteur des Pferdefleischskandals in Spanien gefasst

    Der Hauptbeschuldigte des europaweiten Pferdefleischskandals von 2013 ist in Spanien festgenommen worden. Der niederländische Unternehmer wurde auf Antrag der französischen Behörden im Badeort Calpe im Osten Spaniens in Gewahrsam genommen. Im Zusammenhang mit dem Skandal war der Niederländer im April in Frankreich in Abwesenheit zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. 500 Tonnen Pferdefleisch waren als Rindfleisch ausgegeben und in Supermarktketten unter anderem in Fertiglasagne oder in Chili con Carne verkauft worden.

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