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    Waldbrände und Hochwasser in Russland: Schamanen bitten Götter um Hilfe

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    Circa 50 Schamanen wollen auf der Insel Olchon an der Westseite des Baikalsees eine Zeremonie veranstalten, um im Kampf gegen die Waldbrände und Überschwemmungen in Russland um Hilfe zu bitten.

    „Am 4. August wird der Tajlagan veranstaltet“, so ein Sprecher der interregionalen Schamanenorganisation  „Tengeri“. Demnach sollen sich etwa 50 Schamamen versammeln und die Götter um Hilfe beim Löschen der Waldbrände sowie beim Kampf gegen die Überschwemmungen anflehen.

    Der Tajlagan ist ein Ritual, in dessen Rahmen die Schamanen die Götter um Glück und das Fernhalten von Not und Elend ansuchen.

    Laut den Angaben vom Donnerstag soll es auf dem russischen Territorium derzeit knapp 470 Brandherde in Wäldern geben. Über 2,9 Millionen Hektar stehen insgesamt in Flammen. In den Regionen Irkutsk, Krasnojarsk und in mehreren Bezirken Burjatiens und Jakutiens wurde der Ausnahmezustand verhängt.

    Am 28. Juli war berichtet worden, dass der Wasserstand im Fluss Ija in der sibirischen Region Tulun 700 Zentimeter betrug. Aus diesem Grund wurden Tausende Menschen aus den überschwemmten Bezirken evakuiert. Ende Juni war es in dieser Region bereits zu heftigen Überschwemmungen gekommen. Damals kamen 25 Menschen ums Leben, sieben Menschen werden nach wie vor vermisst. Knapp 39.000 Einwohner sind betroffen.

    ak/ae/sna

     

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    Tags:
    Hilfe, Schamanen, Baikalsee, Sibirien, Russland