19:03 15 November 2019
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    Alaska, USA

    Zwei Deutsche unter Todesopfern auf Gletschersee – Auswärtiges Amt

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    Rettungskräfte bergen drei Leichen auf einem Gletschersee in Alaska, die Toten tragen Schwimmwesten. Die Hintergründe des Unglücks sind noch unklar - bekannt ist nun, dass zwei der Opfer Deutsche sind.

    Unter den Opfern des Unglücks auf einem Gletschersee im US-Bundesstaat Alaska sind nach Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes vom Donnerstag zwei Deutsche. Wie die örtliche Polizei am Dienstagabend (Ortszeit) mitgeteilt hatte, waren drei Urlauber tot geborgen worden.

    Ersten Erkenntnissen zufolge waren sie in einem aufblasbaren Kanu in der Nähe des Valdez-Gletschers unterwegs. Die Todesursache werde noch ermittelt, hatte es geheißen. US-Medien hatten zuvor von drei deutschen Opfern berichtet. Unklar blieb zunächst die Nationalität des dritten Toten.

    Die Stadtverwaltung von Valdez hatte am Dienstagabend (Ortszeit) mitgeteilt, bei den drei Toten handele es sich um einen um eine 67-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 67 und 62 Jahren. Alle drei hätten Schwimmwesten getragen. Rettungskräfte hätten die Leichen geborgen.

    Ein Kajak-Führer habe die Leichen entdeckt gehabt, berichteten die Zeitung „Anchorage Daily News” und der Sender CNN unter Berufung auf eine Sprecherin der an der Südküste Alaskas gelegenen Stadt Valdez. Bei den zwei 67-Jährigen handele es sich um ein Ehepaar. Zwei der Toten wurden demnach auf dem Wasser treibend gefunden, ein dritter auf einer Eisscholle.

    „Das Wasser ist so kalt dort.”

    Es sei gefährlich, sich dem Gletscher zu nähern, sagte Sprecherin Sheri Pierce. Eismassen lösten sich. Die Behörden untersuchten, ob dies eine Rolle gespielt haben könnte. Wenn ein Eisbrocken ins Wasser stürze, könne dies starke Wirbel auslösen. Sie schloss nicht aus, dass die Urlauber dadurch aus dem Boot gefallen sein könnten. „Das Wasser ist so kalt dort.”

    Alaska ist fast fünfmal so groß wie Deutschland. Mit mehr als 1,7 Millionen Quadratkilometern ist es der größte Bundesstaat der USA - und zugleich die größte Exklave der Welt. Denn das im äußersten Nordwesten des amerikanischen Kontinents gelegene und dünn besiedelte Naturparadies ist auf dem Landweg nur über kanadisches Gebiet erreichbar. Hauptstadt ist Juneau, Anchorage ist mit knapp 300 000 Einwohnern die größte Stadt.

    ai/dpa

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    Alaska, Auswärtiges Amt, Deutschland