22:04 16 November 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Schwertmörder kam als Flüchtling, Hilfsorganisation rettet Migranten, Pompeo warnt

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    Schwertmörder kam als Flüchtling nach Deutschland, Weitere Hilfsorganisation rettet Migranten vor Libyen, Explosionen in Bangkok, Pompeo warnt Südostasien vor Chinas Handelspraktiken, Bundespolizei erhöht Präsenz auf Bahnhöfen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

    Schwertmörder kam als Flüchtling nach Deutschland

    Nach dem tödlichen Angriff auf offener Straße in Stuttgart ist der Verdächtige in Untersuchungshaft gekommen. Ein Richter erließ gegen den Syrer, der als Flüchtling nach Deutschland kam, Haftbefehl wegen Mordes. Mit einem Schwert hieb Issa Mohammed auf offener Straße immer wieder auf sein Opfer ein. Die Tochter des Opfers musste alles mitansehen. Bisherigen Ermittlungen zufolge ist von persönlichen Beweggründen auszugehen.

    Weitere Hilfsorganisation rettet Migranten vor Libyen

    Eine weitere Hilfsorganisation hat vor der libyschen Küste Migranten aufgenommen. Ihr Schiff habe 55 Menschen an Bord, twitterte die spanische Organisation Proactiva Open Arms. Es sei nun ein sicherer Hafen nötig. Im Moment wartet schon die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye mit ihrem Schiff „Alan Kurdi“ und 40 Migranten vor Italien auf eine Erlaubnis zum Anlegen. Innenminister Matteo Salvini lässt das aber nicht zu. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Auch Open Arms ist die Einfahrt in italienische Hoheitsgewässer untersagt worden.

    Explosionen in Bangkok

    Bei der Explosion mehrerer kleiner Sprengsätze in Thailands Hauptstadt Bangkok sind heute mindestens zwei Menschen leicht verletzt worden. Eine der Bomben detonierte während des morgendlichen Berufsverkehres in einem Nahverkehrsbahnhof im Geschäftsviertel Silom. Dort wurde nach Angaben der Polizei niemand verletzt. Der Bahnhof wurde jedoch sicherheitshalber gesperrt. Zudem gingen an mindestens drei weiteren Orten Sprengsätze hoch.

    Pompeo warnt Südostasien vor Chinas Handelspraktiken

    US-Außenminister Mike Pompeo hat die Staaten in Südostasien davor gewarnt, sich auf den Handel mit China zu verlassen. Auf einem Außenministertreffen in Bangkok appellierte Pompeo an Staaten wie Indonesien, Thailand oder Vietnam, ihre nationale Souveränität zu bewahren. Zugleich bot er eine noch engere Zusammenarbeit mit den USA an. Im Unterschied zu Chinas Handelspraktiken seien amerikanische Investitionen nicht dazu da, einer Regierung, einer Partei oder dem imperialen Ehrgeiz eines Landes zu dienen.

    Bundespolizei erhöht Präsenz auf Bahnhöfen

    Nach der tödlichen Attacke auf einen achtjährigen Jungen auf dem Frankfurter Hauptbahnhof will die Bundespolizei mehr Präsenz auf stark genutzten Bahnhöfen zeigen. Ziel sei es, den Schutz vor Gewaltstraftaten auf dem Gebiet der Bahnanlagen mit verstärkter und sichtbarer Präsenz weiter zu erhöhen. Konkrete Zahlen wurden nicht genannt. Am Montag hatte ein Mann eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Während die Mutter sich retten konnte, wurde der Junge von dem ICE überrollt und getötet.

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