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23:06 22 September 2019
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    Hitze in Köln, 25. Juli 2019

    Rekordsommer 2018: Zehntausend Hitzetote in Deutschland – Bericht

    © REUTERS / THILO SCHMUELGEN
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    Vor dem Hintergrund des rekordhaft heißen Sommers des vergangenen Jahres ist die Sterberate in Deutschland deutlich gestiegen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Verweis auf die ihr vorliegenden Daten deutscher Behörden.

    Normalerweise würden im Juli und August relativ wenig Menschen sterben, so die Zeitung. Die meisten Todesfälle gebe es während der Grippephase im Winter. 2018 sei die Mortalität in den Sommermonaten hochgeschnellt.

    Im vergangenen Jahr aber betrug die Sterblichkeit im August nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 8,14 Prozent der Jahressumme und fiel somit so hoch wie seit 2003 nicht mehr aus.

    In den besonders heißen Tagen zwischen dem 23. Juli und dem 9. August 2018 starben nach Angaben der statistischen Ämter aus 15 Bundesländern über 8000 Menschen mehr in Deutschland als im Vergleichszeitraum 2017.

    meldete, seien

    Fast 2000 Menschen in Baden-Württemberg sind im Sommer 2018 an den Folgen der Hitze gestorben, wie es aus einer Analyse des Statistischen Landesamts hervorgeht. Dies mache fast 7,5 Prozent der rund 26.200 Sterbefälle in den Sommermonaten Juni, Juli und August aus.

    asch/ae

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    Totenzahl, Tote, Hitze, Deutschland