01:11 24 Februar 2020
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    Malta wird die 40 Migranten von dem Rettungsschiff „Alan Kurdi” aufnehmen, bis die Menschen auf andere EU-Staaten verteilt werden. Das kündigte Regierungschef Joseph Muscat am Samstag auf Twitter an.

    Die deutsche Regierung und die EU-Kommission hätten die Verteilung aller Personen auf die Mitgliedsstaaten vereinbart. Details zu den Aufnahmeländern gab es zunächst nicht.

    Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye hatte Malta aufgerufen, das Rettungsschiff anlegen zu lassen. Nachdem Italien die Einfahrt verboten hatte, nahm das Schiff Kurs auf Malta und lag dort rund 24 Seemeilen (etwa 45 Kilometer) vor der Küste.

    Zuvor war berichtet worden, dass die designierte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Italien Entlastung bei der Migration versprochen hatte. „Ich schlage einen neuen Migrationspakt vor (...) und einen neuen, frischen Start bei der Migration”, sagte die deutsche Politikerin bei einem Treffen mit Ministerpräsident Giuseppe Conte am Freitag in Rom. Bei der Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU sei „eine neue Art der Lastenverteilung” notwendig. Italien, Spanien und Griechenland seien wegen ihrer geografischen Lage besonders dem Problem ausgesetzt.

    ai/dpa

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    Tags:
    Rettungsschiff, Migranten, Malta