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    Die Internationalen Armeespiele 2019

    „Wir wären froh, Nato-Länder zu sehen“: Schoigu zu Internationalen Armeespielen

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    Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat erklärt, warum die Nato-Länder nicht an den Internationalen Armeespielen teilnehmen. Das mehrtägige Wettbewerbsprogramm wurde am Samstag in dem von russischen Streitkräften betriebenem Freizeitpark „Patriot“ westlich von Moskau feierlich eröffnet.

    Das Fernbleiben der Soldaten aus den Nato-Ländern sei nicht nur auf politische Hintergründe zurückzuführen, sagte er vor Journalisten: „Politische Motive sind natürlich auch dabei, wenn man sagt: ‚Nee, wir nehmen nicht daran (an den Armeespielen – Anm. d. Red.) teil‘. Es gibt ja sehr viele Risiken hier. Wenn deine Militärtechnik von niedrigerer Qualität ist, wird sie morgen schlechter verkauft werden“, so der russische Minister.

    Moskau lade wohl die Militärs der Länder des Nordatlantischen Bündnisses zur Teilnahme an den Armeespielen, betonte Schoigu: „Wir werden froh sein, sie zu sehen, aber wir machen das nicht zum Selbstzweck: Unsere Aufgaben sind ein bisschen anders“, äußerte er.

    „Unsere Ziele und Aufgaben bestehen darin, dass unsere Armee ausgebildet, ausgerüstet und einsatzbereit ist, dass wir die allerbesten Besatzungen haben, damit alle sich darüber im Klaren sind: Diese Jungs haben die besten Fachleute, die am besten fliegen, schießen, schwimmen und laufen. Das ist unsere Aufgabe“, betonte er und lobte die Fertigkeiten, die sich die russischen Teams während der Internationalen Armeespiele aneignen.

    Die 5. Internationalen Armeespiele (ArMI-2019, International Army Games) finden vom 3. bis zum 17. August auf den Übungsgeländen von zehn Ländern statt: Als Gastgeber treten Russland, Weißrussland, China, die Mongolei, Kasachstan, Usbekistan, Armenien, Aserbaidschan, Indien und der Iran auf. An den Wettkämpfen sollen sich 216 Teams beteiligen, die 34 Länder vertreten. Insgesamt werden an den Internationalen Armeespielen dieses Jahr mehr als 6000 Menschen teilnehmen.

    asch/ae/sna

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    Tags:
    NATO, Russland