13:31 21 Januar 2020
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    Die russischen U-Boote des Projektes 636 „Warschawjanka“ können im Territorialgewässer Großbritanniens unsichtbar agieren. Dies berichtet die Zeitung „The Daily Telegraph“ unter Berufung auf britische Militärquellen.

    Die russischen U-Boote können laut dem Blatt die Bewegungen der britischen Flotte im Nordatlantik verfolgen und sich an Unterwasser-Internet-Kabel anschalten – dies stelle eine Gefahr für die britische Sicherheit dar. 

    Dank ihrer Tarnkappentechnik, verbesserter Kampfreichweite und der Fähigkeit, Ziele sowohl über als auch unter Wasser zu treffen, können die russischen U-Boote demnach unter anderem den britischen Flugzeugträger „HMS Queen Elizabeth“ gefährden.

    In diesem Zusammenhang soll London die Finanzierung der Marine erhöhen, um „die Manövrierfreiheit des nuklearen Abschreckungsmittels“ beizubehalten, so die Militärs.

    Der neue Erste Seelord (Chef des Stabes der Royal Navy) soll laut einer Quelle dem Land eine sichere Unterwasserverteidigung sichern:

    „Wir müssen besser darin sein, was wir tun.“

    Die russische Botschaft in Großbritannien hatte wiederholt mitgeteilt, dass britische Militärs und Politiker die Bevölkerung des Landes mit angeblichen Drohungen aus Russland einschüchtern, um somit eine Erhöhung des Verteidigungsetats zu erreichen.

    Das Projekt 636 Warschawjanka, von der Nato Improved Kilo oder Kilo-II-Klasse genannt, ist eine russische Klasse dieselelektrischer Jagd-U-Boote. Die Boote des Projektes 636 sind eine Weiterentwicklung des Projektes 877 Paltus. Die Verdrängung dieser U-Boote beträgt 3950 Tonnen, die Unterwassergeschwindigkeit 20 Knoten. Die maximale Tauchtiefe liegt bei 300 Metern. Die Besatzung kann aus 52 Menschen bestehen.

    ak/sb

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    Tags:
    Gefahr, U-Boote vom Typ Warschawjanka, U-Boote, Russland, Großbritannien