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    Andrej Stenin

    Tod von Fotograf Stenin von Donezker Staatsanwaltschaft vorläufig als Mord eingestuft

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    Neue Informationen zum Tod des Fotografen Andrej Stenin hat die Staatsanwaltschaft in Donezk publik gemacht. Sie geht vorläufig von Mord aus. Gleichzeitig hat ein Sprecher erklärt, dass der Kreis der Tatverdächtigen eingegrenzt worden ist.

    Die Staatsanwaltschaft der Donezker Volksrepublik (DNR) hat den Tod des Fotokorrespondenten von Rossiya Segodnya, Andrej Stenin, im Jahre 2014 vorläufig als Mord eingestuft. Das hat die Behörde am Montag mitgeteilt. Der Chef der Presse-Abteilung der DNR-Staatsanwaltschaft, Wladislaw Sednew, erklärte:

    „Eine endgültige Einordnung wird in der Anklageschrift erfolgen. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, gibt es keine endgültige Einschätzung.“

    Nach seinen Angaben geht die Staatsanwaltschaft im Fall Stenin vorläufig von einer vorsätzlichen Tötung, also Mord, aus. Die Ermittlung werde zeigen, ob dies als Terrorattacke oder als Verletzung von Regeln und Normen der Kriegsführung eingestuft werden könne.

    Sednew teilte außerdem mit, dass die Staatsanwaltschaft der Volkrepublik Donezk einen vorläufigen Kreis von Tatverdächtigen festgestellt habe.

    „Im Interesse der Ermittlung sind die Namen und Informationen darüber nicht öffentlich. Man kann die Schuldigen nach dem Abschluss der Arbeit an dem Verfahren nennen.“

    Der Fotograf Andrej Stenin war vor fünf Jahren im Alter von 33 Jahren bei seiner Arbeit im Südosten der Ukraine ums Leben gekommen. Das Auto, in dem er fuhr, war von ukrainischen Kämpfern beschossen worden. Er wurde postum mit dem Tapferkeitsorden ausgezeichnet.

    ak/tg/sna

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    Tod, Andrej Stenin, Ukraine