12:11 19 November 2019
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    Nach Steine-Schlacht in Kirgistan: Chinesischer Goldproduzent setzt Arbeit aus

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    Die Tätigkeit des chinesischen Bergbauunternehmens Zhong Ji Mining Company in der Goldmine Solton-Sary im kirgisischen Gebiet Naryn ist nach einem Konflikt zwischen den Betriebsangehörigen und den Anwohnern ausgesetzt worden. Das erfuhr Sputnik am Mittwoch vom Pressedienst der kirgisischen Regierung.

    Am Montag waren rund 300 Bewohner der umliegenden Dörfer zum Goldbergwerk gekommen und hatten gefordert, dass die Arbeit eingestellt wird. Nach einer verbalen Auseinandersetzung bewarfen die Seiten einander mit Steinen. Bei dem Vorfall wurden mindestens 40 Menschen verletzt.

    „Der Beschluss über die Aussetzung der Bergbauarbeiten ist aufgrund eines entsprechenden Gutachtens der staatlichen Inspektion für ökologische und technische Sicherheit bei der Regierung der Republik Kirgistan getroffen worden“, hieß es im Ministerkabinett.

    Nach Regierungsangaben hatte der Erste Vizepremier Kirgistans, Kubatbek Boronow, am Montag das Gebiet Naryn besucht. Er traf sich dort mit Bewohnern der umliegenden Dörfer, hörte sich die Argumente der beiden Konfliktseiten an und legte Wege zur Regelung der entstandenen Situation fest.

    „Boronow hob besonders hervor, dass die von den Ortsansässigen gestellten Forderungen im Rahmen des Gesetzes erfüllt werden. Zu den Zwischenfällen, die sich dieser Tage an dem Vorkommen ereigneten und an denen Einheimische und Mitarbeiter des chinesischen Unternehmens beteiligt waren, soll eine sorgfältige Untersuchung vorgenommen werden“, hieß es im Ministerkabinett.

    ls/mt/sna

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    Tags:
    Regierung, Kischinau, China, Kirgistan