08:25 28 September 2020
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    Suchkommandos haben die Leiche einer als vermisst gemeldeten britischen Astrophysikerin nach zwei Tagen tot in einer Schlucht auf der griechischen Insel Ikaria gefunden. Dies melden das Staatsradio ERT sowie mehrere Nachrichtenportale unter Berufung auf die Polizei am Mittwoch.

    Der Freund des Opfers – ein 38-jähriger Zyprer – hatte die 35-jährige Frau am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie nach dem Jogging nicht in ihre Pension zurückgekehrt war.

    Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt. Die Leiche müsse noch von Gerichtsmedizinern untersucht werden, hieß es aus Polizeikreisen. Die Polizei schließt einen kriminellen Hintergrund nicht aus. Aus diesem Grund waren am Mittwochmorgen Mitarbeiter einer Mordkommission aus Athen nach Ikaria geflogen.

    Das Opfer war laut Angaben von Reuters eine Astrophysikerin und Friedensaktivistin, die auf Zypern wohnte, war aber auf Ikaria im Urlaub.

    Anfang Juni war auf der griechischen Insel Kreta die Forscherin Suzanne Eaton ermordet worden. Die gebürtige Amerikanerin hatte in Dresden geforscht. Laut Medienberichten soll ein 27-jähriger Kreter die Tat gestanden haben.

    msch/dpa

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