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    Was in der Nacht geschah

    Gegen mehr Steuern auf Fleisch, Starkes Erdbeben in Taiwan, Schuss gegen AfD

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    Nachrichtenüberblick: Gegen höhere Steuern auf Fleisch; Abgeordneter vergleicht China mit Nazi-Deutschland; Handel zwischen China und den USA geht im Juli erneut zurück; Israelischer Soldat im Westjordanland erstochen; Kultusministerin gegen AfD-Zusammenarbeit

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Gegen höhere Steuern auf Fleisch 

    In der Diskussion über höhere Steuern auf Fleisch hat EU-Haushaltskommissar Oettinger vor nationalen Alleingängen gewarnt. Wenn Fleisch in Deutschland teurer werde, bliebe es im benachbarten Ausland weiterhin gleich billig. Oettinger bezeichnete die Vorschläge als Symbolpolitik. Seiner Ansicht nach trägt eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7 auf 19 Prozent auch nicht dazu bei, den Fleischverzehr einzuschränken. Die Grünen-Politikerin Künast kritisierte Subventionen für die Massentierhaltung. In Wahrheit sei Billigfleisch sehr viel teurer, sagte sie der „Rheinischen Post”.

    Abgeordneter vergleicht China mit Nazi-Deutschland

    Australien sorgt sich zunehmend wegen Chinas steigendem Einfluss in der Pazifikregion. Jetzt verglich ein einflussreicher Abgeordneter der regierenden Mitte-Rechts-Koalition die heutige Volksrepublik mit Nazi-Deutschland und löste damit Empörung aus. Der Vorsitzende des Geheimdienst-Ausschusses, Andrew Hastie, warnte heute in einem Zeitungsbeitrag davor, die Bedrohung durch China zu unterschätzen.

    Handel zwischen China und den USA geht im Juli erneut zurück 

    Der Handel zwischen den USA und China hat sich im Juli erneut abgeschwächt. Vor dem Hintergrund des Zollstreits der beiden größten Volkswirtschaften sanken Chinas Exporte in die USA im Vergleich zum Juli des Vorjahres um 6,5 Prozent. Die Importe gingen in US-Dollar gemessen um 19 Prozent zurück, wie aus heute veröffentlichten Zahlen der Pekinger Zollbehörde hervorging. Damit sank das Handelsvolumen beider Staaten um mehr als fünf Milliarden Dollar.

    Erdbeben der Stärke 6 erschüttert Taiwan 

    Ein Erdbeben der Stärke 6 hat Taiwan erschüttert. Das Beben ereignete sich am Donnerstagmorgen in einer Tiefe von 22,5 Kilometern, wie Taiwans Wetterbüro mitteilte. Das Zentrum lag demnach 36,5 Kilometer entfernt vom östlichen Landkreises Yilan. Mehr als 1000 Familien in Nordtaiwan und in der Hauptstadt Taipeh, wo das Beben ebenfalls zu spüren war, blieben ohne Strom. Viele Menschen wurden geweckt, weil Gegenstände in ihren Häusern herunterfielen. In der Stadt Neu-Taipeh, die an die Hauptstadt Taipeh angrenzt, wurde eine Frau leblos unter einem umgestürzten Schrank entdeckt und in ein  Krankenhaus eingeliefert. Berichte über größere Schäden gab es zunächst nicht.

    Israelischer Soldat im Westjordanland erstochen

    Israelische Sicherheitskräfte haben heute im Westjordanland die Leiche eines israelischen Soldaten gefunden. Das Militär teilte bei Twitter mit, die Leiche habe mehrere Stichverletzungen aufgewiesen. Der Vorfall habe sich südlich von Jerusalem ereignet. In der Nacht habe die Familie den jungen Mann als vermisst gemeldet, berichtete das israelische Fernsehen. Laut Medienberichten gehen die Sicherheitskräfte davon aus, dass es sich um den Anschlag eines Palästinensers handelt.

    Gegen AfD-Zusammenarbeit

    Die baden-württembergische CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD auf allen Ebenen kategorisch aus. Die Kultusministerin kritisierte zudem erste Annäherungen der CDU in Ostdeutschland mit Politikern der AfD. Sie könne nicht nachvollziehen, dass es dort erste Kontakte zwischen CDU und AfD auf kommunaler Ebene gebe, sagte Eisenmann der DPA.

    mk/ae/dpa

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    Tags:
    AfD, Steuer, Fleisch