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16:27 19 Oktober 2019
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    Apple-Ceo Tim Cook bei der korporativen Konferenz in San Jose (Archivbild)

    Russlands Wettbewerbsbehörde leitet Ermittlung gegen Apple ein

    © REUTERS / Mason Trinca
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    Die föderale Wettbewerbsbehörde Russlands hat ein Verfahren gegen das Unternehmen Apple wegen dessen Vorgehen auf dem App-Markt für iOS eingeleitet.

    Anlass war eine Beschwerde des russischen Sicherheitssoftware-Anbieters Kaspersky-Labor. Das Unternehmen teilte früher mit, dass Apple unbegründet eine Version des Programms zur Kindersicherung im Internet, Kaspersky Safe Kids (KSK), abgelehnt habe, wodurch es einen wesentlichen Teil an Funktionen eingebüßt habe.

    Zugleich führte Apple auf den Markt für das System iOS der Version 12 seine eigene App Screen Time ein, die in ihren technischen Möglichkeiten dem KSK-Programm ähnlich ist.

    Darüber hinaus verwies die russische Behörde auf Medienberichte, wonach neben Kaspersky Lab weitere elf Entwickler von einer ähnlichen App in aller Welt nach dem Start von Screen Time auf Abweichungen oder Einschränkungen bei der Funktionsfähigkeit seitens Apple gestoßen seien.

    Laut der russischen Wettbewerbsbehörde sind im Vorgehen von Apple Merkmale des Missbrauchs seiner dominierenden Lage auf dem Markt zu erkennen. Die Sachbehandlung ist für den 13. September geplant.

    ak/ae/sna

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    Tags:
    Kaspersky Lab, Verfahren, Apple, Russland